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Sonnenstrahlen im Wind

Glücklich, durch und durch

Irgendwann, wen wir alt und grau sind werden wir erzählen das dass hier die beste Zeit in unserem Leben war.
Ich weiß nicht was noch kommen wird, aber ich weiß bis zu diesem Punkt kann ich mich an keine bessere Zeit erinnern. Ich habe es gehofft, habe davon geträumt, auch wenn es in meinen Träumen immer irgendwie anders aussah aber ich habe von einer guten Zeit geträumt. Doch ich habe nie wirklich daran geglaubt das es so gut wird, das ich mich in einer fremden Stadt so unglaublich wohl fühlen könnte, vorallem in einer Stadt von der ich vorher noch nie wirklich etwas gehört habe und die ich mir nicht als so wunderbar vorgestellt habe.  Ich wollte immer in Berlin studieren, aber wahrscheinlich wäre ich in so einer riesigen Stadt nur Hilflos verloren, ich bin doch ein Landkind und hier fühle ich mcih richtig Zuhause.
2.2.13 19:10


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Ach übrigens...

Es war echt nicht der beste Abend, eigentlich war er sogar ziemlich mies. Und ich weiß nicht ob ich mit einem seeligen Lächeln auf meinen Lippen da sitzen soll oder lieber weinen. Mir ist einerseits nach heulen. Weil ich dachte das dieses ganze hin und her mit C. endlich Geschichte ist. Ich dachte wir hätten uns darauf geeinigt gute Freunde zu sein und uns auch wie solche zu benehmen, nicht die aller besten Freunde die man sich vorstellen kann aber doch gute Freunde, die offen mit einander reden und sich die wichtigen Dinge erzählen. Ich wollte nicht wieder das Mädchen sein das einem Menschen vertraut, ihm Dinge von sich erzählt, während ich Wochen später zwischen Tür und Angel die wichtigen Nachrichten hingeworfen kriege. Doch anscheinend hat sich daran nichts geändert. Ich rede mit ihr und sie, ich weiß nicht mal ob sie mir auch nur die Hälfte von dem erzählt was ihr wirklich etwas bedeutet und wenn sie es mir erzählt dann Monate später, wenn eine Sache schon längst wieder vom Tisch ist. Doch das was mich eigentlich verletzt ist nicht das sie nicht mit mir geredet hat, sondern das sie es mir jetzt erzählt, völlig beeiläufig als wäre das gar keine große Sache. Sie sagt, sie hat es niemandem erzählt weil sie ihr Freund darum gebeten hat und das ist ja auch okay. Doch dann sitzt sie dort in dem Auto, mit zwei Mädchen die eine davon hat sie gerade vor drei Minuten kennen gelernt und die andere hat sie ab und zu flüchtig gesehen und sie erzählt das ganze. Was jetzt soll sie mit niemandem drüber reden oder ist es so unwichtig das man es sogar eigentlich völlig Fremden erzählen kann?
Wer bin ich für sie? Bin ich auch einfach nur irgendwer mit dem sie eben ab und zu etwas macht, dem sie die selben Dinge erzählt wie allen anderen? Und ich dachte wirklich wir hätten die Kurve gekriegt. Und das bringt mich wirklich zum weinen, es hat sich nie etwas verändert, ich habe nur so sehr gehofft das sich etwas geändert hat, das ich die Wahrheit nicht erkannte habe.
Aber und das ist ein riesen fettes ABER mir ist noch einmal ziemlich deutlich Bewusst geworden das es doch Menschen in meinem Leben gibt, dennen ich genauso wichtig bin wie sie mir. Zu diesen Menschen zählt C. sicherlich nicht, aber da ist L. und die andere V. die kein Problem damit haben mich an dem was vor sich geht, teil habe zu lassen. L. die mich nach diesem schrecklichen Abend nach Hause fährt und dann noch über eine halbe Stunde mit mir vor meinem Haus sitzt und mich aufmuntert. Die so lange Witze macht bis ich nicht mehr kann und einfach laut los lachen muss. Sie hat dafür gesorgt das ich nicht hier sitze und mich leer und Einsam fühle sondern das es zwar weh tut aber ich trotzdem die Gewissheit habe das ich nicht alleine da stehe. Unglaublich beruhigend!
22.7.12 08:32


Nimm dich mal zusammen!

Die Sonne brennt alle schlechten Gedanken weg.
Es ist deswegen nicht gut,
nur heiß und leer!
Ich weiß selbst nicht was mit mir los ist.
Das Leben war schon schlimmer.
Trotzdem kann ich nicht aufhören zu heulen.
Ich hab mich schon in schlimmeren Situationen besser Verhalten.
Ich führe mich auf wie ein dummes, kleines Kind.
Werd Erwachsen!

16.6.12 12:00


Schulfreundschaften

 Langsam wird mir klar das es zu Ende ist.
Wenn sie darüber reden was sie ab Oktober machen,
es wirkt noch immer etwas unglaublich.
Doch es ist die Realität!
Sie werden mir fehlen.
Wir vier, eigentlich fünf, früher einmal sechs.
Vor allem wird mir unsere Zeit zu viert fehlen.
Weil sie die beste war, weil sie die besten waren.
Sie sind geblieben, ihnen war nichts anderes wichtiger.
Wir kennen uns nicht in und auswendig.
Teilen nicht jede Kleinigkeit in unseren Leben.
Doch ich hatte mit ihnen verdammt gute Zeiten.
Ich hatte mit ihnen unglaublich viel Spaß!
Ich rede so als wäre es schon vorbei.
Doch vor uns liegt noch ein ganzer Sommer!
Ich werde erst im Herbst gehen.
Melancholie ist jetzt noch nicht angebracht!
2.6.12 12:01


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