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Erinnerungen an Sommernächte

Sie und ich

Ich  bin nicht aufgeschlossen und genau deswegen ist die Beziehung zwischen der anderen V. und mir so etwas besonderes. Wir haben uns vor  5 Jahren ungefähr zu dieser Jahreszeit kennen gelernt und wir waren von der ersten Sekunde an Freunde. Wir standen vor der Tür unserer Tanzschule und haben auf Freunde gewartet, sie hat damals mit einem Jungen getanzt der in meinem Jahrgang war und mit dem ich mich ganz gut Verstanden habe. Wir hatten vorher noch nie mit einander geredet und uns vielleicht zwei dreimal gesehen und nach fünf Minuten hatten wir Insider Witze. Bis heute habe ich nie wieder einen Menschen kennen gelernt den ich von der ersten Sekunde an so gut leiden konnte. Bei dem ich mich sofort wohl gefühlt habe und unbefangen. Ich bin im Moment so fertig. Noch drei Wochen danach ist es für immer vorbei. Ich werde mich danach erst einmal für Wochen in mein Bett legen und schlafen, schlafen, schlafen!

2.5.12 19:38


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Tanz, so lange bis du Tod umfällst

Eine dieser Nächte. Die Dinge springen aus ihrer Fassung und alles verschwimmt vor den Augen und man lacht nur noch, fängt an zu tanzen, aufflackernde Lichter, man kann die Welt um sich herum nur noch in kurzen abgehackten Bildern wahrnehmen und nicht dein Herz pumpt dein Blut durch den Körper sondern die Musik die auf dich einhämmert. Es ist gut. Richtig, richtig, verdammt gut. Ich habe mich lange nicht mehr so genial gefühlt. Eigentlich hätte ich an den nächsten Tag denken müssen, eigentlich hätte ich nicht so lange bleiben sollen weil ich eigentlich heute morgen früh hätte aufstehen sollen und lernen aber ich konnte nicht früher gehen, ich war müde und trotzdem musste ich weiter tanzen weil meine Füße einfach nicht still stehen konnten. Wir waren zu 6 Unterwegs. Leider hat Liz gefehlt, wenn sie auch noch dabei gewesen wäre es perfekt gewesen. Aber auch so war es echt fantastisch. Ich kannte die drei Jungs nicht, nur die beiden anderen Mädels und meistens fühle ich mich dann nicht besonders wohl. Doch die Jungs waren echt nett, obwohl wir kaum mit einander geredet haben, schließlich waren wir tanzen aber wir haben rumgealbert so als würden wir uns schon seit Jahren kennen. Bei den anderen beiden hat das ja auch gestimmt, sie kennen die Jungs wirklich schon seit einer ganzen weile aber ich nicht und trotzdem hatte ich keine Sekunde das Gefühl ausgeschlossen zu sein. Ich vergesse heute und morgen und all die Dinge die mir sonst im Kopf umherspucken und bin einfach nur am Leben. Ich glaube das habe ich echt mal wieder gebraucht. Es war in den letzten Wochen nicht gerade leicht, irgendwie fand ich alles schwer und anstrengend und ich hatte absolut keine Lust auf gar nichts mehr. Alles los zu lassen und einfach nur zu feiern das hilft manchmal, jetzt fühle ich mich wieder viel besser, viel leichter. Manchmal reichen einfach ein paar Augenblicke um alles besser zu machen. Manchmal reicht es wenn man angegrinst wird und zusammen tanzt.
10.12.11 19:46


Er, Ich und der Sternenhimmel

Es riecht nach Rauch und es ist noch richtig warm draußen. Lagerfeuer!
Ich muss an den Sommer vor drei Jahren denken, an den Abend mit ihm, vor dem Lagerfeuer und ein Stunden langer Spaziergang durch die Nacht, wir haben geredet über alles, so als würden wir uns kennen, dabei waren wir Fremde für einander. Es war nur diese eine Nacht, als wir auf der Straße lagen und ich Sternschnuppen gesammelt habe und er immer zu langsam war auch nur eine einzige zu sehen, als wir uns unsere Herzen ausgeschüttet haben und es hat sich groß und richtig angefühlt. Letztendlich war es dann nur ein einziger Abend, wir hätten danach noch etwas machen können aber irgendwie haben wir das nie gemacht, ich weiß nicht warum und dann ist Zeit verstrichen und der Moment in dem wir Freunde hätten werden können ist vorbei gerauscht. Und dann ist es dabei geblieben, bei diesem einen Lagerfeuer und Sternschnuppen Abend. Und obwohl es nur ein einziges mal war, es war einer der besten Abende meines Lebens, ich glaube fast es war der beste meines Lebens, ich kenne keinen Abend der besser gewesen wäre. Es gibt keinen der mir so klar und wunderbar in Erinnerung geblieben ist wie dieser. Komisch das ich den schönsten Abend meines Lebens mit einem Menschen verbracht habe den ich nicht wirklich kenne, das es kein Abend ist den ich mit meinen Freunden verbracht habe oder vielleicht einer der Abende mit A. als er noch nicht mein Herz gebrochen hatte, nein es war dieser Abend mit ihm, es ist als hätte man diese Szene nachträglich eingefügt, so als wäre sie nicht geplant gewesen, sie passt nicht rein, nicht in den Fluss meines Lebens, nicht in die Ereignisse drum herum aber dieser Abend ist da, ich habe ihn erlebt und danach nichts vergleichbares mehr, vielleicht irgendwann, vielleicht nie mehr, wer weiß das schon. Ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht und wahrscheinlich ist das auch gut so, eigentlich ist es schade das er nicht weiß wie viel dieser Abend für mich war, aber vielleicht ist es auch gut so, vielleicht würde es das kaputt machen, vielleicht würde das wissen das es für ihn nur irgendein Abend in seinem Leben war an den er sich am Ende nur noch verschwommen erinnert, wahrscheinlich würde das meine Erinnerung ruinieren. Und das möchte ich nicht, ich möchte diesen Moment als das behalten was er für mich ist, der beste Überhaupt!
30.9.11 19:32


Was für eine Ironie

Erst jetzt wird mir bewusst wie ironisch das doch irgendwie war. Genau an dem Tag an dem ich A. letzte Woche wieder gesehen habe, habe ich im Auto die CD von Die Happy eingelegt die ich damals immer gehört hatte als ich so unglaublich Liebeskummer hatte. Ich habe „Still Love you“ laut aufgedreht und mitgesungen, das erste mal seit einer Ewigkeit das ich diese CD, sein Lied, wieder gehört habe. Nicht weil ich es nicht wollte oder weil es mich zu sehr erinnert hätte, einfach nur weil die CD im Auto meiner Mutter lag und ich eine ziemlich lange Zeit nicht mit diesem Auto gefahren bin aber ausgerechnet an diesem Tag fahre ich mit dem Auto meiner Mutter und lege dann auch noch genau diese CD ein obwohl einige andere auch dort lagen, aber es war ausgerechnet diese und dann am Abend laufe ich ihm über den Weg, das kann man doch wohl nur als Ironie des Schicksals bezeichnen, das diese beide Dinge auf einen Tag fallen, das ich wieder das Lied höre das mir über ihn hinweg geholfen hat und dann ihm wieder über den Weg laufe und spüre wie sehr es selbst Jahre später noch schmerzt, weil immer Phantomschmerzen von damals zurück bleiben werden. Und eigentlich sollte man über solche dummen Zufälle Lachen aber irgendwie ist mir bei der ganzen Sache nicht zu Lachen zu mute.
28.5.11 20:06


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