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Der Ort an dem mein Herz wohnt

Mal wieder im Prüfungsstress, aber nur noch bis Montag und dann ist auch diese Prüfung endlich vorbei und dann kann ich mich mal wieder mit Freunden treffen ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben weil ich eigentlich daheim lernen sollte. Daheim, es ist noch seltsam das zu dieser Wohnung zu sagen, ich bin schließlich erst vor nicht mal einer Woche hier eingezogen, mittlerweile habe ich meine beiden Mitbewohnerinen kennen gelernt und sie sind wirklich nett und ich glaube ich werde mich mit den beiden ganz gut verstehen. Nur schade das meine alte Mitbewohnerin nicht mit einziehen konnte. Sie fehlt mir hier ein wenig. Aber obwohl ich nocht nicht das Gefühl habe Zuhause zu sein, fühle ich mich hier viel wohler als bei meinen Eltern Zuhause, nicht weil es bei meinen Eltern schrecklich wäre, aber alleine wohnen ist deutlich angenehmer und irgendwie mag ich die Stadt hier mehr, die ganze Atmosphäre, das Gefühl und ja auch die Menschen. Als ich vor einer Woche im Auto saß und meine Mitfahrgelegenheit von der Autobahn abfährt und ich das Ortsschild lese, hatte ich ein wahnsinniges Grinsen im Gesicht. Die Wohnung ist vielleicht noch nicht mein Zuhause aber die Stadt ist es mit Sicherheit. Ich habe mich noch niergends so wohl gefühlt wie hier an diesem Ort. Wenn ich könnte würde ich die Zeit anhalten und für den Rest meines Lebens hier bleiben, an diesem Ort, mit diesen Menschen, genau zu dieser Zeit. Mehr brauch ich nicht um wirklich aus tiefsten Herzen zufrieden oder vielleicht sogar glücklich zu sein. Dort wo ich her komme hatte ich nie dieses Gefühl von Zuhause, in irgendeinerweiße ist es meine Heimat aber ich stehe ihr mit gemischten Gefühlen gegenüber. Hier ist mein neues Zuhause, hier ist wo mein Herz wohnt und nicht nur wo ich aufgewachsen bin.
6.3.13 16:36


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Der Unterschied zwischen hier und Zuhause!

Die Frage ist warum wundern sie sich bitte das es mir hier so gut gefällt?
Ich saß dort, mit einem Haufen Leuten den ich schon seit ein paar Wochen nicht mehr gesehen hatte und keiner hat wirklich mit mir geredet, niemanden hat es wirklich interessiert das ich dort bin, ich kriege keine Fragen gestellt und weiß nicht was ich sagen soll weil ich weiß das sie davon genervt waren als er immer von Stuttgart erzählt hat, aber ich habe nichts anders zu erzählen als von Österreich, hier ist mein Leben. Ich hätte ihnen natürlich auch davon erzählen können wie ich mit meiner Mutter Lebensmitteleinkaufen war, ich weiß nur nicht ob das spannender gewesen wäre. Also sitze ich dort und bin recht ruhig, beteilige mich ab und zu an ihrem Gespräch aber fühle mich an und für sich irgendwie ausgeschlossen.
Und dann bin ich wieder hier, treffe mich mit Freunden in einer Kneipe und es ist cool, selbst wenn gerade niemand mit mir redet weil alle in irgendwelche anderen Gespräche vertieft sind fühle ich mich nicht unwohl, meistens hat es auch nicht lange gedauert bis mich jemand angegrinst hat und ich ohne weiteres wieder in das Gespräch eingestiegen bin. Einen Tag später kommt einer meiner Studienkollegen zu mir und sagt das wir uns gar nicht unterhalten haben am Abend zu vor und das er es schade fand.
Und in dem Moment Frage ich mich, was läuft bitte bei meinen Freunden Zuhause schief? Ich weiß das ich hier eine ziemlich besondere Gruppe von Leuten gefunden habe und das es absolut nicht der normal Fall ist das sich alle so wahnsinnig gut verstehen und keiner etwas gegen jemand anderen hat. Natürlich gibt es Leute die sich besser verstehen, enger sind und welche die weniger mit einander zu tun haben aber im Großen udn Ganzen gibt es niemanden mit dem man ungern Zeit verbringt. So geht es mir und was ich so aus den Gesprächen höre allen anderen auch. Ich weiß das sowas nicht der normal Zustand ist und wahrscheinlich wird es früher oder später auch zu streitigkeiten und Problemen kommen so wie es einfach immer ist im Leben aber warum findet es ein Junge den ich seit ein paar Monaten kenne und den ich drei Wochen lang nicht gesehen habe, es schade wenn wir uns nicht Unterhalten an einem Abend und Freunde die ich seit Jahren kenne und die ich seit 1 1/2 Monaten nicht mehr gesehen habe stellen  mir nicht mal Fragen wenn sie mir gegenüber sitzen?

9.3.13 14:50


Unsicherheit und Zurückhaltung

Eigentlich sage ich immer von mir selbst das ich nicht sonderlich aufgeschlossen bin und eigentlich bin ich das auch nicht. Oder sagen wir eher, eigentlich war ich das auch nicht. Als ich zum studieren weg gezogen bin, habe ich mir fest vorgenommen von meiner Zurückhaltung und Schüchternheit Fremden gegenüber etwas Abstand zu nehmen und mich zu überwinden. In einer Fremden Stadt ohne eine Menschenseele zu kennen ist Schüchternheit nicht die beste Eigenschaft um einen guten Start zu haben. Also habe ich mich überwunden, habe mit Leuten geredet und habe Freunde gefunden. Freunde die mich nie Schüchtern oder Zurückhaltend erlebt hätten. Und mir diese Charaktereigenschaften auch nicht zuschreiben würden. Und ich glaube heute habe ich diese Eigenschaft endgültig hinter mir gelassen, ich habe nach meiner Prüfung mit zwei Freunden von mir geredet und irgendwann kam ein Mädchen dazu das einer von ihnen kannte weil sie in der gleichen Straße gewohnt haben und wir haben eine weile zu viert weiter gequatscht und dann bin ich mit ihr zusammen noch ein Stück gelaufen weil wir beide in die selbe Richtung mussten und sie war nett und ich habe sie gefragt ob sie mit ins Kino geht heute Abend. Zuhause wäre es mir nie in den Sinn gekommen jemanden mit dem ich einfach mal ein bischen gequatscht habe irgendwohin einzuladen. Vorallem auch weil es wahrscheinlich alle Leute irgendwie komisch gefunden hätten und auch weil ich einfach Unsicherer war. Das war eigentlich der Hauptgrund warum ich immer Zurückhaltend war, pure Unsicherheit, ich dachte die Leute würden mich nicht mögen oder mich irgendwie seltsam oder nervig finden. Davor das mich irgendwer nervig finden könnte hatte ich wohl die größte Angst. Aber abgesehen von einem einzigen Menschen habe ich hier nur positive Erfahrungen gemacht wenn ich auf Menschen zugegangen bin und ich werde es mit Sicherheit nicht zulassen das diese eine Erfahrung mich davon abhält offen und aufgeschlossen zu sein, vorallem weil ich nicht glaube das er wirklich mich schlimm fand sondern ich glaube er war am Ende einfach mit allen Dingen die mit dem Studium zu tun hatten unzufrieden und genervt, weil er es einfach nicht gepackt hat, das Studieren allgemein oder das Studium im speziellen aber dafür kann ich eigentlich nichts. Und selbst wenn, er ist ein einziger von wie vielen Leuten die ich hier kennen gelernt habe? 20-30 vielleicht auch 40 oder noch ein paar mehr, mit den meisten quatscht man nur ab und zu mal in der Uni oder sie sind Mitbewohner oder Freunde von Studienkollegen aber keiner von all diesen Leuten fand mich schräg oder nervig oder sonst irgendwie unangenehm. Zumindest soweit ich weiß und falls doch, dann haben sie es gut überspielt und dann stört es mich auch nicht weiter. Und ich wusste nicht wie viele Möglichkeiten ich mir selbst genommen habe mit meiner Unsicherheit und Zurückhaltung, bis ich aufgehört habe Zurückhaltend zu sein.
11.3.13 13:36


Vollkommene Zufriedenheit?

Noch nie in meinem Leben habe ich mich so gut und unglaublich wohl gefühlt. So völlig Zufrieden mit mir und mit meinem Leben. Eigentlich dachte ich schon einige Jahre lang das ich wirklich zufrieden mit mir selbst bin und mich ganz gut leiden kann. Aber erst jetzt merke ich das mit sich Selbst zufrieden sein und sich nur nicht nicht zu mögen, zwei verschiedenen Dinge sind und mit sich Zufrieden zu sein ist eindeutig größer und fühlt sich um einiges besser an. Ich weiß es war ein Weg bis hier hin und ich weiß das man nicht einfach von ich kann mich selbst echt nicht leiden sofort zu ich bin absolut zufrieden mit mir übergehen kann. Man macht kleine Schritte in die Richtige Richtung und vielleicht merke ich in einigen Jahren das ich auch heute noch nicht am Ende angekommen bin. Aber es fühlt sich jetzt schon so wahnsinnig und verdammt gut an. So lebendig!
22.3.13 19:34





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