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Neue Stadt, neue Leute

Es ging jetzt alles unglaublich schnell. Vor gerade nicht mal ganz drei Wochen habe ich meine Zusage bekommen und jetzt studiere ich schon seit einer Woche. Das Studium ist bis jetzt noch ziemlich locker, fast alles von dem was ich in den Vorlesungen höre, kenne ich bereits aus der Schule aber ich vermute das sich das in den nächsten Wochen ändern wird, vorallem weil ab Montag auch die restlichen Vorlesungen starten. Die Wohnungssuche war echt schlimm aber letzendlich habe ich doch etwas gefunden, teuer und klein aber ansonsten ganz okay. Ich habe eine Mitbewohnerin die das selbe angefangen hat zu studieren wie ich und wir verstehen uns Klasse. Ich hätte keine bessere Mitbewohnerin kriegen können. Auch ansonsten läuft alles bestens. Ich fühle mich zwar noch nicht Zuhause aber doch irgendwie wohl. Auch die Leute hier sind irgendwie viel offener als bei mir daheim. Liegt wahrscheinlich auch daran das die meisten Erstsemester die ich bis jetzt kennen gelernt habe hier auch kaum jemanden kennen. Wir suchen schließlich alle nach neuen Freunden. Bis jetzt kann ich mich wirklich nicht beklagen, die Entscheidung weg zu gehen, sogar in ein "anderes" Land war richtig und gut für mich. Ich bin aus dieser kleinen Welt in der ich die letzten 20 Jahre gelebt habe ausgebrochen. Es war schön dort, ich habe mich dort Zuhause gefühlt aber oft habe ich mich eben auch eingesperrt gefühlt und hier ist alles neu, fremd und aufregend. Ich mag es, es fahr genau das richtige.
6.10.12 18:15


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Glück?

Vielleicht bin ich ja doch ein Glückspilz. Ich habe immer gesagt ich bin kein Mensch der viel Glück hat, ich habe für alles immer gekämpft. Ich hatte nie das Gefühl das ich irgendetwas bekommen habe weil es gerade so gut gelaufen ist, weil ich gerade ein gutes Händchen hatte. Aber hier ist es irgendwie total einfach. Hier scheint mir alles zu zufallen. Die Wohnungssuche war echt eine Katastrophe aber am Ende muss ich sagen das ich mit meiner Mitbewohnerin einen absoluten Glücksgriff gelandet habe und mit Sicherheit in den meisten anderen Wg´s unglücklicher gewesen wäre als hier mit ihr zusammen. Ich hätte nicht gedacht, das  ich nach einer Woche hier schon jemanden habe mit dem ich mich so unglaublich verstehe. Mit dem ich so total auf einer Welle länge bin und mit dem ich einfach nur zusammen sitzen und reden kann aber auf der anderen Seite auch einfach nur schweigen. Wir haben uns nicht wirklich gesucht aber wir haben uns gefunden und mir hätte hier in dieser Stadt nichts besseres passieren können als sie. Wer weiß mit welchen Leuten ich jetzt rum hängen würde wenn wir nicht zufällig in der selben Wohnung leben würden. Oder was wäre gewesen wenn das andere Mädchen das eigentlich mein Zimmer gemietet hatte hier noch aufgetaucht wäre und ich nur zur Not in ein kleines Gästezimmer gezogen wäre?
Ich habe keine Ahnung und ich kann noch Stunden lang was wäre wenn spielen aber am Ende kann ich nur fest stelen das ich wahnsinnig Glück hatte. Hier bin ich ein ganz anderer Mensch, hier habe ich nur die Geschichte die ich gerne Preisgeben möchte. Ich liebe dieses Gefühl ein leeres weißes Blatt Papier zu sein das noch völlig neu beschrieben werden muss. Ich mag es nicht an meinen früheren Taten gemessen zu werden. Ich glaube fast das das hier Glück ist und ich doch ein Mensch bin der Glück hat.
8.10.12 22:26


Alles anders als gedacht

Am Ende kommt es ja doch immer anders als man sich das selbst ausgemalt hat. Die Leute von dennen man dachte sie wären deine besten Freunde, melden sich nur sehr sporadisch oder auch gar nicht und die Leute die du nur als Schulfreunde gesehen hast, mit dennen man zwar echt viel Spaß hatte aber von dennen man glaubte man würde den Kontakt bestimmt bald verlieren, sind die Leute die sich am häufigsten melden und wirklich daran interessiert sind was mit einem ist. C. meldet sich ab und zu. Das ist okay. Ich habe nicht erwartet das sie mir besonders oft schreibt, einmal die Woche eine Mail was bei ihr so los war und wies mir so geht. Wir haben ja auch als ich noch in Deutschland gewohnt habe nicht den super engen Kontakt gehabt und jeden Tag mit einander geschrieben oder telefoniert. Das ist schon gut so, von der anderen V. und L. bin ich hingegen extrem enttäuscht. Sie sind meine besten Freundin und V. hat sich seitdem ich hier bin ein einziges mal gemeldet, wir haben für nicht mal 5 Minuten geskypt. Wahnsinn!
L. meldet sich ab und zu, wir haben vor zwei Wochen mal länger gechattet aber seitdem bekomme ich auf meine Mails nur noch Einsatzantworten. Aus den Augen aus dem Sinn. Vielleicht sollte es mich mehr stören. Würde es wahrscheinlich auch wenn mir mein Leben dort nicht so seltsam entfernt vorkommen würde. So als würde es gar nicht mehr zu mir gehören. So richtig tut es das ja auch nicht, ich habe es hinter mir gelassen. Ich werde da in den nächsten Jahren nur zu besuch sein. Und nur deswegen macht es mir so wenig aus.

13.10.12 16:46


Heimweh

Plötzlich, völlig unvorbereitet trifft mich das Heimweh. In den zwei Wochen in denen ich jetzt schon nicht mehr Zuhause wohne hatte ich eigentlich nie wirklich Heimweh. An dem Tag an dem mein Vater wieder gefahren ist, da war es schon schwer aber nicht so wie gestern. Ich hätte mich am liebsten in eine Ecke gelegt und geheult weil ich so verdammt gerne einfach nur nach Hause gehen wollte zu meinen Eltern, meinen Geschwistern und meinen besten Freunden. Obwohl sich meine Freunde nicht mal richtig bei mir melden und ich eigentlich ziemlich sauer bin hatte ich so Sehnsucht nach unseren Gemeinsamen Abenden und das macht mich  irgendwie noch wütender, das ich Leute vermisse die es nicht mal auf die Reihe bringen sich alle paar Tage mal bei mir zu melden. Ich bin wütend und von Heimweh zerfressen und ich möchte nur in mein Bett. Heimweh ist eigentlich kein besonders gutes Wort finde ich. Das englische Home Sick trifft das Gefühl irgendwie besser, weil es nicht nur ein bischen weh tut, es macht dich richtig Krank. Ich hatte noch nie Heimweh, in meinem ganzen Leben noch nicht und sollte man das nicht eigentlich haben wenn man alleine in seinem Zimmer sitzt und sich einsam fühlt aber nicht wenn man gerade mit seinen neuen Freunden unterwegs ist und sich eine Band anhört?
Früher als ich jünger war und Kinder auf Klassenfahrten oder im Ferienlager geweint haben weil sie nach Hause wollten, weil sie ihre Eltern so verdammt vermisst haben das sie nur noch einen Wunsch hatten, Heim zu fahren. Das habe ich nie verstanden, wenn diese Kinder das Gefühl hatten das ich gestern Abend hatte dann weiß ich jetzt warum sie immer so Herzzerreisend geweint haben und keine Ruhe gegeben bis ihre Eltern aufgetaucht sind. Schließlich musste ich mich mit meinen 20 Jahren gestern wirklich zusammen reißen um nicht in Tränen auszubrechen, wie soll das ein 8 -jähriges Kind dann schaffen?
Ich sehen nächste Woche Donnerstag herbei, da fahre ich über das Wochenende nach Hause.

16.10.12 11:53


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