Life is rushing through



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Warten, Warten, Warten, nur worauf?

 Da ist dieses Gefühl tief in mir drin, das es doch irgendwie noch mehr geben müsste. Das es doch nicht nur dieses Leben hier geben kann. Ich will mich wirklich nicht beschweren mein Leben ist nicht schlecht, mein Leben ist echt in Ordnung. Es war schon bei weitem schlimmer. Es ist noch nicht mal besonders langweilig, zumindest nicht so langweilig das ich den ganzen Tag daheim sitze und mich Frage was ich tun soll. Ich bin unterwegs, gehe Arbeiten, unternehme etwas mit Freunden und hab bei den meisten Dingen die ich so tue wirklich Spaß. Aber abends wenn ich dann Zuhause sitze oder an den freien Tagen an denen ich in meinem Bett liege und einfach nur faul bin da beschleicht mich diese Unruhe. Dieses Gefühl das es doch noch mehr geben muss das es doch wirklich nicht alles sein kann. Das es doch irgendwo auf dieser Welt ein Abenteuer geben muss das auf mich wartet. Seit Jahren ist es immer das gleiche. Ich denke mir das ich morgen anfange zu Leben, das ich jetzt Erstmal irgendetwas durchziehen muss, das ich mich auf diese Sache konzentrieren muss und das ich danach immer noch genug Zeit habe. Ich bin ja schließlich jung, ich habe noch alle Zeit der Welt. Aber könnte nicht jeder Tag der letzte sein und was wäre wenn morgen alles vorbei ist? Auf was kann ich zurück Blicken? Was in meinem Leben war wirklich das was ich immer machen wollte? Ja ich habe mein Abitur gemacht und ich bin echt stolz drauf, weil es ein ziemlicher Weg dorthin war, weil ich nicht einfach auf ein Gymnasium gegangen bin, weil mir jeder gesagt hat das ich es nicht schaffen würde und jetzt habe ich mein allgemeines Abitur geschrieben und hab ziemlich wahrscheinlich einen 2,0 Durchschnitt. Aber mal abgesehen davon, wenn ich zurück denke dann kann ich eigentlich fast nur traurige Geschichten aus meinem Leben erzählen und wie ich irgendwie dagegen gekämpft habe. Ich möchte keine Sekunde in meinem Leben eintauschen, weil genau diese Situationen aus mir den Menschen gemacht haben der ich heute bin aber was davon war wirklich das Leben das ich mir vorstelle?
Eigentlich nichts und ich weiß ehrlich gesagt nicht worauf ich warte. Auf einen großen Knall nachdem dann alles anders ist? So ein Quatsch wenn ich nur eine einzige Sache gelernt habe in diesem Leben dann ist es doch das nichts von alleine passiert und das wenn man etwas wirklich will, das man es selbst auf die Beine stellen muss. Das man einfach Mut fassen muss und dann die Dinge durchziehen die man möchte. Ich weiß das, besser als alles andere in meinem Leben und ich bin davon überzeugt das man etwas nur wollen muss und man es dann schon schaffen kann und trotzdem sitze ich hier immer noch herum. Kein Mensch weiß warum aber ich tue es. Ich glaube doch nicht wirklich das irgendetwas passieren wird von dem ich überrascht bin, das kann ich doch total vergessen aber anscheinend warte ich doch darauf. Worauf auch immer, ich denke ich weiß es wenn ich es sehe. Nur was ist wenn es nie passiert? Wenn ich einfach warte und warte und warte und dann beginnt das ganze Stressige Alltagsleben wieder und ich verschiebe, Leben, Spaß haben, die Dinge machen die man wirklich will wieder auf später, schließlich bin ich ja noch jung, was wird dann aus diesen Sachen wenn ich immer nur warte?
1.6.12 21:43


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Schulfreundschaften

 Langsam wird mir klar das es zu Ende ist.
Wenn sie darüber reden was sie ab Oktober machen,
es wirkt noch immer etwas unglaublich.
Doch es ist die Realität!
Sie werden mir fehlen.
Wir vier, eigentlich fünf, früher einmal sechs.
Vor allem wird mir unsere Zeit zu viert fehlen.
Weil sie die beste war, weil sie die besten waren.
Sie sind geblieben, ihnen war nichts anderes wichtiger.
Wir kennen uns nicht in und auswendig.
Teilen nicht jede Kleinigkeit in unseren Leben.
Doch ich hatte mit ihnen verdammt gute Zeiten.
Ich hatte mit ihnen unglaublich viel Spaß!
Ich rede so als wäre es schon vorbei.
Doch vor uns liegt noch ein ganzer Sommer!
Ich werde erst im Herbst gehen.
Melancholie ist jetzt noch nicht angebracht!
2.6.12 12:01


Die Geburtstagsfrage

 Manchmal habe ich das Gefühl ich habe acht mal im Jahr Geburtstag. Wahrscheinlich würde das den meisten Leuten sogar gefallen, schließlich ist der eigene Geburtstag ja eine tolle Sache. Nicht für mich. Ich finde Geburtstage nicht so klasse, eigentlich finde ich nur meinen eigenen Geburtstag nicht so klasse. Ich erinnere mich noch an letztes Jahr. Ich, mein Fernseher und eine Staffel Gossip Girl, dabei mag ich Gossip Girl noch nicht mal, ich habe es nur geschaut weil meine Schwester sie Zuhause hatte und ich irgendetwas Belangloses zur Ablenkung gebraucht habe, um nicht ständig daran denken zu müssen, dass man sich an seinem Geburtstag normalerweise mit seinen Freunden amüsieren sollte. Am liebsten würde ich mich an meinem Geburtstag einfach in mein Bett legen und schlafen, aber mal abgesehen davon das es echt nicht so einfach ist 24 Stunden zu verschlafen, selbst für eine Schlafmütze wie mich, wäre da noch die Tatsache das es nicht nur mein Geburtstag ist, sondern auch der meiner Mutter. Es wäre doch ziemlich gemein ihr gegenüber einfach meine Zimmertür abzusperren und den ganzen Tag in meinem Bett liegen zu bleiben. Auch wenn ich das persönlich nur zu gerne tun würde, es ist eben nicht wie bei meinen Geschwistern, die einmal im Jahr, an diesem einen Tag tun und lassen können was sie wollen. Wo sich alles nur um sie dreht und sie das tun können was sie gerne tun wollen. Aber hey, ich bin kein kleines Kind mehr und es ist doch mehr als kindisch und egoistisch sich darüber aufzuregen das sich nicht alles um einen dreht, selbst wenn es nur ein einziges mal im Jahr ist. Der große Witz dabei ist ja, das ich meinen Geburtstag nicht leiden kann und mir aber trotzdem jedes Jahr wünsche das es vielleicht doch gut wird, das es vielleicht doch einmal ein Tag wird an dem ich mich gut fühle, an dem ich lache und Spaß habe, an dem ich mich nicht mindestens fünf mal blöd, überflüssig und fehl am Platz fühle. Jedes verdammte Jahr hoffe ich das wieder und am Ende liege ich zusammen gerollt in meinem Bett und frage mich wie ich so dumm sein konnte überhaupt zu hoffen das es gut wird.
Und genau da liegt wie jedes Jahr mein Problem, sollte ich diesen Tag feiern?
Wenn ich es tue, endet es meistens wenig befriedigend für mich und hinter her ärgere ich mich, weil ich es eigentlich schon hätte ahnen müssen. Wenn ich jedoch nicht feiere dann endet es so wie letztes Jahr, ich sitze alleine vor meinem Fernseher und schaue eine Serie die ich nicht mag und die Hälfte meiner Freunde hat meinen Geburtstag vergessen und die andere Hälfte hinter lassen mir eine unpersönliche Facebooknachricht oder eine Sms. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht entscheiden was ich schlimmer finde, alleine daheim zu sitzen und sich Einsam zu fühlen oder aber auf seiner eigenen Party zu sein und beschissen zu fühlen. Ich glaube alleine zu Hause ist besser, da kann man sich wenigstens die Augen aus dem Kopf weinen und früh schlafen gehen damit es schnell vorbei ist. Ich glaube wenn ich nächstes Jahr in einer anderen Stadt wohne dann erzähle ich einfach niemandem wann ich Geburtstag habe, lege mich in mein Bett und rede mit niemandem ein Wort. Vielleicht mit Ausnahme meiner Mutter die ich anrufen werde um ihr zu gratulieren. Hört sich nach einem ziemlich guten Plan an. Schade das, dass erst nächstes Jahr möglich ist.
5.6.12 22:19


Und noch ein einsamer Samstag Abend!

Oh ja, wir kennen uns! Wir sind alte Freunde! Wir haben eine Menge langer, einsamer Nächte zusammen verbracht. Nächte in denen ich einfach durch die Gegend gewandert bin, nur um nicht alleine daheim zu sitzen. In denen ich dort oben stand unter mir die vorbei ziehenden Autos, immer mit dem Gedanken was wäre wenn es jetzt einfach vorbei wäre, nur Zentimeter, nur eine einzige Entscheidung. Ich habe sie nie getroffen und werde sie wohl nie treffen, zumindest nicht in nächster Zukunft, eigentlich glaube ich das ich sie niemals treffen werde. Ich habe mich dort weniger alleine gefühlt, in einer Zeit in der ich nur alleine war. Heute Abend werde ich wohl diesem Ort wieder einen Besuch abstatten. Weil ich mich so verdammt verlassen fühle. Weil ich nicht hier sitzen bleiben kann. Wird es irgendwann einmal anders sein? Wahrscheinlich nicht!
9.6.12 21:06


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