Life is rushing through



  Startseite
    Sonnenstrahlen im Wind
    Erinnerungen an Sommernächte
    Spiegelscherben
  Über...
  Archiv
  Rights
  Lieblinge
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
    abend.licht
    ilovedoc
    ein.sommernachtstraum
   
    marmorhaende

   
    broken-angels

   
    maryquinn

   
    schatten-der-schlaefer

   
    my-colorful-tear

    - mehr Freunde


Links
   Perlenschmuck


http://myblog.de/mondrausch

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Sie und ich

Ich  bin nicht aufgeschlossen und genau deswegen ist die Beziehung zwischen der anderen V. und mir so etwas besonderes. Wir haben uns vor  5 Jahren ungefähr zu dieser Jahreszeit kennen gelernt und wir waren von der ersten Sekunde an Freunde. Wir standen vor der Tür unserer Tanzschule und haben auf Freunde gewartet, sie hat damals mit einem Jungen getanzt der in meinem Jahrgang war und mit dem ich mich ganz gut Verstanden habe. Wir hatten vorher noch nie mit einander geredet und uns vielleicht zwei dreimal gesehen und nach fünf Minuten hatten wir Insider Witze. Bis heute habe ich nie wieder einen Menschen kennen gelernt den ich von der ersten Sekunde an so gut leiden konnte. Bei dem ich mich sofort wohl gefühlt habe und unbefangen. Ich bin im Moment so fertig. Noch drei Wochen danach ist es für immer vorbei. Ich werde mich danach erst einmal für Wochen in mein Bett legen und schlafen, schlafen, schlafen!

2.5.12 19:38


Werbung


Panik ist gerade nicht so angesagt

Alle drehen völlig durch wegen der Abiturprüfungen in weniger als zwei Wochen. Mich interessiert das irgendwie gar nicht mehr so richtig. Es sind mittlerweile meine 4. Abschlussprüfungen, ich habe sie bis jetzt alle bestanden, ich kann eigentlich nur noch durch fallen wenn ich in irgendeinem Fach Null Punkte schreibe, weil es diese blöde Regel gibt, das man in seinen Abiturprüfungen keine Null Punkte schreiben darf. Aber es ist ja wohl möglich einen einzigen kläglichen Punkt zu schreiben. Selbst in meinem schlechtesten Fach, Mathe, kriege ich das ziemlich locker zusammen. Vielleicht schaff ich meine Eins vor dem Komma, es ist noch im Bereich des Möglichen, ich bräuchte etwas Glück aber eben auch nur Glück bei den Aufgaben keine Wunder aber es ist mir mittlerweile relativ egal ob ich das schaffe. Schlecht wird es in keinem Fall. Ich möchte mich im Moment einfach nicht rein Stressen und am Ende nicht das Ergebnis zu bekommen das ich mir erhoffe. Das geht auch ganz ohne diese ganze Panik. Diese ruhige und sehr nüchterne Einstellung hat mir in den Wochen seit Ostern eigentlich fast nur relativ gute Noten eingebracht, nichts vorüber ich mich wirklich beschweren könnte. Ich habe einfach einen Teil meines Ehrgeizes aufgegeben, weil es einfach nur nervt und mir zu viel von den Dingen nimmt die mir viel mehr Spaß machen. Selbst meine Eltern merken das ich an die ganze Sache sehr gelassen heran gehe. Im letzten Jahr war ich schon Monate vorher völlig aufgelöst. Dieses Jahr macht es mir nichts aus. Ich habe nichts zu verlieren und kann nur alles gewinnen. Ich habe doch bereits ein ziemlich gutes Fachabitur, im Grunde habe ich sogar schon ein ziemlich gutes Abitur, schließlich ist das mit den Null Punkten so unglaublich unwahrscheinlich.  In manchen Augenblicken frage ich mich ob mich die große Panik vielleicht noch packt, kurz davor vielleicht? Aber es sind nicht mal mehr zwei Wochen bis zur ersten Prüfung sollte die Panik nicht langsam mal aufkommen? Ich hoffe sie kommt gar nicht mehr. Obwohl eigentlich weiß ich das sie spätestens vor meinem Mathe Abi auftritt, wie soll ich auch eine Matheprüfung ohne Panik überstehen das wäre ja schon so untypisch das es nicht mehr ich wäre. Aber bis dahin kann sie mich doch wenigstens verschonen, es sieht fast so aus.
8.5.12 20:20


Please!

Wollte ich mich nicht eigentlich nicht Stressen lassen? und mich über diesen ganzen Schulmist nicht mehr aufregen? Haha einen Tag später sitze ich vor meinem PC und lese meine E-mails und natürlich rege ich mich auf. Alle kommen zu mir und erklären mir wie leid ich ihnen tue weil ich in dieser Gruppe gelandet bin für die mündliche Prüfung in Englisch aber an mich gedacht hat auch keiner wirklich als die Gruppen aufgeteilt wurden. Ich war deswegen schon ziemlich angepisst und möchte mich jetzt nicht noch einmal darüber aufregen. Die Leute die ich jetzt erwischt habe sind aber der absolute Mist. Eine von ihnen ist ganz okay, wir haben zwar an und für sich nicht so viel mit einander zu tun aber zumindest ist es für die Prüfung ganz ordentlich, die anderen beiden sind aber eher mies. Eine von ihnen ist praktisch nie in der Schule und wie soll man bitte üben wenn sie nie da ist? Unsere mündliche Prüfung ist in genau einer Woche und sie möchte am Montag das erste mal üben. Ich habe auch keine Lust acht mal mich mit den anderen zu treffen und zu diskutieren aber zwei Tage vor der Prüfung das erste mal mit ihnen zu reden halte ich für ne sau dumme Idee, falls irgendwas nicht so hinhaut haben wir jetzt schon nicht mehr so viel Zeit das noch zu trainieren aber wenn wir Montag das erste mal mit einander reden dann können wir eigentlich auch gleich ohne zu üben in die Prüfung gehen, macht dann auch keinen großen unterschied mehr. Der andere Junge der bei uns in der Gruppe ist, hat ein Jahr in Australien verbracht und hat daher Redewendungen und Wörter auf dem Kasten von denen ich noch nie etwas gehört habe in meinem Leben und das wäre ja gar nicht so übel, wenn es nicht manchmal schon auf Deutsch schwer wäre ihm zu folgen, weil er manchmal so ganz andere Ansichten von Dingen hat. Wie soll ich jemandem mit dem es mir auf Deutsch schon manchmal echt schwer fällt zu verstehen und nachzuvollziehen auch noch auf Englisch diskutieren wenn er einen Wortschatz hat von dem ich nur träumen kann? Please may i kill myself, it would be the best!
9.5.12 19:43


Will ich es nicht anders?

Es ist doch immer alles das selbe, finde das nur ich oder ist es einfach die Realität?
Vielleicht macht es die Schule, das ich schon wieder Abschluss schreibe, mittlerweile zum vierten mal in den letzten fünf Jahren und ich es einfach nur noch unendlich langweilig finde. Aber eigentlich finde ich nicht nur die Schule so eintönig und langweilig sondern auch all die anderen Dinge die ich so unternehme. Ich war gestern im Kino, mit der anderen V. und Freunden von ihr. Mal abgesehen davon das es an ein Wunder grenzt das ich überhaupt mit bin, weil ich es ja sonst eigentlich vermeide irgendwohin mit zu gehen wo ich nur eine Person kenne. Es war schon okay, das Mädchen kannte ich vom sehen, die beiden Jungs waren an und für sich auch ganz nett aber es war langweilig, allen hat der Film gefallen, nur mir nicht so richtig. Ich steh einfach nicht auf Action Filme. Danach waren wir noch Cocktails trinken, nett aber auch unglaublich eintönig. Gibt es überhaupt irgendetwas auf dieser Welt das ich gerade im Moment nicht eintönig finde?
Ja, das endgültige Ende meiner Schulzeit, das ich im Oktober studieren gehen werde. Ich freue mich seit Jahren darauf, endlich hier raus kommen, etwas anderes sehen und was ist jetzt? Jetzt habe ich unglaubliche Angst davor und das einzige das mir nicht langweilig und eintönig vorkommt, erschreckt mich und macht mir Angst. Wahrscheinlich ist es nur eine Phase, so wie alles im Leben nur eine Phase ist, die eine dauert länger und die andere vergeht schneller. Ich habe nur dieses unglaubliche Bedürfnis etwas zu erleben das ich nicht schon mehrere hundert mal gesehen habe. Irgendetwas zu machen das mehr ist als nur die unendliche Wiederholung der Dinge die ich sowieso immer tue. Ich erinnere mich an früher, als ich noch mit V. befreundet war und als wir aus purer langweile Wetten abgeschlossen haben, dumme, blödsinnige, gefährliche Wetten.Wetten die unsere ganze kleine Welt hätten zerstören können aber dann war es wenigstens nicht mehr langweilig. Heute kenne ich niemanden der genauso Selbstzerstörerisch ist wie ich und obwohl diese Wetten schwachsinnig und gefährlich waren, wir wussten völlig egal was dabei schief geht, wir hätten immer noch den anderen. Völlig egal wie sehr wir auf die Fresse geflogen sind, da gab es immer einen Menschen der da war. Dieser Sicherheit fehlt mir heute, würde ich heute die selben Selbstzerstörerischen Dinge tun wie damals und würde es versauen, dann wäre da niemand der da ist, völlig egal was passiert. Und eigentlich möchte ich auch nicht Selbstzerstörerisch sein. Ich weiß wie ungesund es ist. Ich möchte nicht mit dem Feuer spielen und mich immer wieder verbrennen. Ich war damals oft verletzt und tief traurig. Meistens war ich selbst nicht daran Schuld und auch keine unserer Wetten aber einige male habe ich es wirklich selbst versaut. Ich möchte nicht wieder dieser Mensch sein der auf sich selbst wütend ist, der leidet und sich schlecht fühlt nur um überhaupt etwas zu fühlen, wäre da nicht dieses unsägliche Gefühl der Langeweile, des Nichts. Bitte lass etwas passieren, etwas großes. Egal ob negativ oder positiv, natürlich wäre mir prinzipell positiv lieber aber ich weiß das es viel wahrscheinlicher ist das etwas negatives passiert. Aber ich könnte damit leben, so lange ich nicht selbst daran Schuld bin, an dieser negativen Sache. Manchmal frage ich mich, warum ich eigentlich andere Leute früher so sehr um ihr Leben beneidet habe, weil sie es leichter hatten als ich. Wenn ich es selbst mal einfach habe dann habe ich mir selbst immer Probleme geschaffen, weil ich gar nicht wirklich zurecht komme wenn nicht gegen irgendetwas ankämpfen kann. Ich muss mir ständig und immer fort beweisen das ich stark bin, das ich etwas kann und das ich etwas Wert bin. Anstelle mich darüber zu freuen das ich meinem Abitur ruhig ins Auge blicke und auch ansonsten keine großen Katastrophen geschehen, langweile ich mich zu Tode. Wahrscheinlich bin ich selbst Schuld daran das in meinem Leben nie etwas richtig läuft und ich immer den komplizierteren Weg wähle.

19.5.12 14:02


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung