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Familienbande

Eigentlich wollte ich nichts darüber schreiben wie wütend ich bin, ich habe nicht mal einen Grund, ich bin einfach nur angepisst von allen. Von Pia genauso wie von C. und S. sie regen mich alle tierisch auf. C. und S. das ist mir relativ egal, ist ja nicht so als wäre ich in der letzten Zeit irgendwann mal gut auf sie zu sprechen gewesen. Aber das mit Pia nervt mich echt, ich will eigentlich nicht so wütend sein, aber ich bin es. Nicht mal richtig auf sie sondern mehr auf mich, weil ich mich in ihr getäuscht habe, weil ich dachte sie wäre anders als der Rest und in gewisser weiße ist sie das vielleicht auch aber eben nicht in der einen Sache in der ich mir wünschen würde das ich einmal einen Menschen treffe der anders ist, in genau dieser einen Hinsicht sich von allen anderen unterscheidet. Aber wahrscheinlich gibt es diesen Menschen nicht.
Aber eigentlich sollte dieser Eintrag hier von etwas ganz anderem handeln. Von gestern Abend und meiner Familie. Ich war mit meiner Schwester und ihrem Freund auf der Halloweenparty meines Bruders und mein Bruder und ich wir waren nie die besten Freunde, wir haben uns verdammt oft gestritten aber jetzt ist er auf einmal richtig lieb, umarmt mich zur Begrüßung, bisher haben sich die Umarmungen zwischen mir und meinem Bruder auf genau zwei Tage im Jahr beschränkt, seinen und meinen Geburtstag und jetzt nimmt er mir zur Begrüßung in den Arm. Er unterhält sich mit uns und versteht sich ziemlich gut mit dem neuen Freund meiner Schwester. Als er noch bei uns gewohnt hat, haben wir eher selten so harmonisch in einem Raum gesessen wenn meine Eltern nicht anwesend waren und jetzt auf einmal verstehen wir uns gar nicht mehr so schlecht. Zum Abschied gibt er meiner Schwester einen Kuss auf die Hand und ich finde es so unglaublich süß. Er war schon etwas angetrunken aber ich habe ihn öfter angetrunken gesehen aber ich habe ihn selten so gesehen. Wo war dieser Junge den ich gestern gesehen habe die letzten 15 Jahre? Den genau so lange ist es ungefähr her das ich mich mit ihm so gut verstanden habe. Seltsam wie ein einfacher Auszug, die bloße Tatsache das wir nicht mehr in einer Wohnung leben und uns jeden Tag sehen uns auf einmal so viel näher zu einander bringt. Bis heute habe ich mich eigentlich nie für einen Familienmenschen gehalten aber als wir alle dort gestern zusammen saßen, wir drei Geschwister, der Freund meiner Schwester, D. die Freundin meines Bruders mit der er zusammen gezogen ist, die kleine Schwester von D. mit ihrem Freund da hat es sich schräg angefühlt, weil ich so etwas nicht kenne aber auch gut, ziemlich gut.
1.11.11 16:33


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Ich, ich ganz allein

Irgendetwas ist passiert. Vielleicht einfach nur die Tatsache das ich gehofft hatte sie wäre anders und jetzt bemerken musste das sie es nicht ist. Aber ich bin mir nicht ganz sicher was genau es ist. Doch etwas hat sich zwischen uns verändert, es ist nicht wirklich eine große Sache, nichts das man sofort auf den ersten Blick bemerkt. Wenn wir zusammen sind ist es auch kaum spürbar, nur ein kleiner Riss an einer Stelle an der vorher alles makellos war. Aber wenn sie nicht da ist, dann ist es so als würde es sie nicht geben. Sie ist nicht mehr die erste die ich anrufen möchte wenn mir irgendetwas passiert ist, ich falle wieder in meine Einsamkeit zurück, in das Gefühl nicht reden zu können, nicht reden zu müssen, alles in mir selbst zu verschließen, die guten und die schlechten Dinge mit niemandem  zu teilen weil es niemanden wirklich interessiert. Es gibt nur mich und nur ich muss mit mir selbst klar kommen und mit all den Dingen die so passieren. Das klingt trauriger und verzweifelter als ich mich in Wirklichkeit fühle. Es ist schon in Ordnung, es ist nicht weiter schlimm, ich bin in den letzten Jahren auch zu recht gekommen und alleine zu sein ist nicht so schlecht wenn man sich einmal daran gewöhnt hat und im Grunde bin ich das noch, im Grunde war es nur ein kurzer Augenblick in dem ich das Gefühl hatte nicht mehr alles alleine schaffen zu müssen, das Gefühl hatte das es jemanden gibt den es wirklich interessiert. Vielleicht gibt es das gar nicht, vielleicht ist jeder alleine und muss sehen wo er bleibt, vielleicht ist das Gefühl das es jemanden gibt der einem hilft und den es wirklich interessiert am Ende nur Einbildung, eine schöne Fantasie die niemals lange anhält. Vielleicht muss man einfach damit Leben das wenn man irgendwann über das Grundschulalter hinaus ist und seine Eltern nicht mehr die wichtigsten Menschen im Leben sind das man mit der Kindheit auch die Sicherheit das es jemanden gibt der alles wieder gut machen kann hinter sich lässt. Den am Ende ist es doch so, am Ende lebt man sein Leben nur für sich selbst und völlig egal wie viele Menschen einen Umgeben im Grunde muss man es alleine Meistern, irgendwann wenn man alt genug ist dann kann man sich nicht mehr darauf verlassen das irgendjemand anderes die Entscheidungen für einen Trifft, man muss selbst mit allem klar kommen und das tun was man für richtig hält und einen Schritt weiter zu gehen und die großen und kleinen Dinge die im Leben geschehen für sich zu behalten ist dann auch keine große Sache mehr. Den im Grunde sind wir alle alleine und es ist nicht schlimm, es ist nicht belastend oder grausam. Es ist einfach so, die wichtigen Dinge tun wir für uns ganz alleine oder zumindest sollten wir das. Also warum sollte ich mich beschweren? Ich bin nur einer von Millionen, Milliarden Menschen der alleine ist, vielleicht bin ich etwas radikaler, vielleicht noch ein Stück mehr Einzelgänger als die meisten, aber mit Sicherheit bin ich nicht der Einsamste Mensch der Welt, es gibt andere die es viel schlimmer getroffen hat. Ich bin eben nur wieder dort angekommen wo ich war bevor ich sie kennen gelernt habe. Keine große Sache, ich habe auch vor ihr gelebt, ich bin gut zurecht gekommen und das tue ich auch jetzt wieder. Es ist nur ein kleiner Funke Hoffnung der stirbt. Kein Grund zur Sorge, es ist noch genug davon übrig.
5.11.11 21:11


Sie geht, leider

Wieder eine weniger!
Ich habe gerade mit einem Mädchen aus meiner Klasse geschrieben, sie hat sich abgemeldet. Sie ist die zweite in diesem Schuljahr und dabei gehen wir erst seit zwei Monaten wieder zur Schule. Ich kann es verstehen, ich war auch an dem Punkt angelangt an dem ich keine Lust und auch das Gefühl hatte keine Kraft mehr zu haben. Ich bin irgendwie darüber hinweg gekommen, ich hab beschlossen das ich es schaffen muss und das ich es durch ziehen werde, völlig egal wie viel Stress oder Probleme auf mich zu kommen. Aber ich kann verstehen wenn einem das zu viel wird, ich kann ihre Entscheidung wirklich nachvollziehen. Ich finde es nur unglaublich schade. Weil ich sie echt gern hatte, weil ich wunderbar mit ihr zusammen Lachen konnte. Sie war einer der Menschen in dieser Klasse, die ich wirklich gut leiden konnte. Die meisten sind nicht total schrecklich, aber es gibt Leute mit denen man sich wirklich gut versteht und andere die man eben akzeptiert aber mit denen man so wenig wie möglich Zeit verbringen möchte. Sie hat zusammen mit Cori und mir beim selben Lehrer Seminararbeit geschrieben, sie hat den ganzen Stress mit Schreiben und den ganzen Druck mit gemacht und jetzt war es zu viel, wie oft haben wir alle drei zusammen gehockt und haben auf unseren Lehrer gewartet. Am liebsten hätte ich sie jetzt noch einmal in den Arm genommen und ihr alles gute gewünscht. Bei dem ersten Mädchen das sich abgemeldet hat war es irgendwie nicht so schlimm, ich kannte sie nicht so gut, wir sind ein paar mal von der U-Bahn zusammen zur Schule gelaufen und sie war ganz nett aber wir hatten so wenig mit einander zu tun und sie war auch nicht besonders lange in der Klasse. Und eigentlich war es klar, in den letzten Jahren sind auch immer wieder Leute gegangen und ich weiß von den letzten 13.ten das bei ihnen fast 10 Leute aufgehört haben im laufe des Schuljahrs, was bei einer Klassengröße von knapp 30 Leuten 1/3 ist, bei den anderen, den Wirtschaftlern hat noch keiner aufgehört aber ich habe das Gefühl das es auch bei ihnen nicht mehr lange dauert und auch bei uns gibt es noch einige Leute bei denen es wahrscheinlich noch knapp werden könnte mit ihrer Probezeit oder die einfach die Motivation verlieren. Manchmal wenn ich darüber nachdenke dann verliere ich ein wenig den Mut, halte ich den Druck aus? Kriege ich das alles besser gebacken als die anderen? Ich habe zusätzlich noch Spanisch weil ich die zweite Fremdsprache nachholen muss, die beiden die sich abgemeldet haben, hatten die zweite Fremdsprache schon abgelegt oder haben diese nicht gemacht, ich habe also mehr Druck und Stress als sie und wie soll ich das alles hinbekommen?  In diesen Momenten packt mich der Zweifel aber auf der anderen Seite es haben auch schon andere geschafft und ich will nicht aufgeben, völlig egal wie nah mich das alles an einen Abgrund bringt, aufzugeben wird mir bestimmt nicht helfen sondern mich nur noch tiefer in diesen Abgrund befördern.
8.11.11 17:46


Winter

In der Schule läuft es, sogar Mathe und Chemie was eher nicht so meine Glanz Fächer sind verstehe ich im Moment alles und komme ziemlich gut mit. Ein Grund zur Freude, ja eigentlich schon, eigentlich kann ich glücklich sein weil es wirklich gut läuft und wenn ich mich Anstrenge und es weiterhin so gut geht dann könnte ich sogar den Schnitt erzielen den ich mir selbst gesetzt habe. Aber auf der anderen Seite hat mich diese tiefe leere gepackt und hält mich fest. Es ist zu kalt draußen und die Kälte kriecht mir in die Glieder und setzt sich fest und ich friere die ganze Zeit, die Sommerwärme fehlt mir und es ist viel zu dunkel. Ich gehe morgens aus dem Haus wenn die Sonne noch nicht richtig aufgegangen ist und komme abends nach Hause wenn es schon dunkel ist, ab und zu bekomme ich ein paar Sonnenstrahlen ab in meinen Pausen, aber auch nur wenn die Sonne den auch heraus kommt, was nicht mehr an jedem Tag der Fall ist. Ich hasse den Winter, ich hasse, hasse, hasse ihn.
Es fällt mir so schwer morgens aufzustehen und alles seiht grau und trist aus und jeder kleine Schmerz scheint die Welt zum einstürzen zu bringen. Jede kleine Auseinandersetzung scheint ein Ende zu sein und manchmal glaube ich  mit jedem Winter stirbt ein kleiner Teil mehr von mir. Und bald kommt der Schnee, morgens wenn ich aus dem Haus gehe und sich kleine Dampfwolken in der Luft vor meinem Mund bilden, dann weiß ich das es nicht mehr all zu lange dauern wird und dann wird das weiß alles unter sich begraben und die Kälte wird schlimmer und ich werde müder. Und dann bleibt nichts weiter als auf den ersten warmen Tag des Jahres zu warten und zu hoffen das der Winter nicht so lange andauert. Weil im Winter alles dreimal so schwer erscheint, zumindest mir.
12.11.11 20:27


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