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Ich hatte mich auf dieses Schuljahr gefreut,
hatte gehofft das ich mich endlich mal wieder wohlfühle,
aber dann teilen sie uns auf,
zu viele Leute und deswegen anstelle einer, zwei Klassen.
Nur Pia bleibt bei mir sonst keiner von den anderen.
Wir waren die üblichen sechs,
und jetzt sind vier von ihnen in der einen
und Pia und ich in der anderen Klasse.
Eigentlich ist es nicht so schlimm,
es ist ja nur eine Klasseneinteilung,
aber es ist schade.
Weil es gut hätte werden können.
Ich kann froh sein das wenigstens Pia bei mir ist.
Sie ist die beste von ihnen,
Das Mädchen das mich irgendwie berührt hat,
das mich geknackt hat als erste seit Jahren.
Wenigstens ist sie da!

13.9.11 20:13


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Es ist ja nur ein Jahr

Dieser Spruch kommt mir so bekannt vor, ich höre ihn seit ich Prüfungen schreibe, also seit vier Jahren, ein Jahr, ist nicht viel, ihr müsst euch nur ein Jahr lang anstrengen und wenn ihr später mal zurück Blickt ist ein Jahr nicht viel in eurem Leben. Aber woher will das einer von ihnen wissen? Okay man möchte hoffen das niemand innerhalb der nächsten Jahre stirbt, aber wer sagt mir das ein Jahr nicht alles bedeuten kann, das dieses eine Jahr nicht über alles entscheidet und ich rede nicht von Prüfungsergebnisse die beeinflussen welchen Job oder Studienplatz bekommt. Es gibt Dinge, Momente im Leben auf die man zurück Blickt und weiß das sie alles bedeuten weil sie einmalig sind, an die man sich auch noch erinnern wird wenn man alt ist und einem ein einziges Jahr seines Leben nicht mehr viel vorkommt. Mal abgesehen von diesen Augenblicken die man wenn man einfach so sein Leben für ein ganzes Jahr auf Sparflamme stellt vielleicht verpasst. Ist es seit der 10. Klasse immer das selbe das ich höre, in beiden Abschlussjahren auf der Realschule habe ich diesen Spruch gehört, es ist ja nur ein Jahr und es entscheidet über eure Zukunft, und dann bin ich auf die Fos gegangen und da hieß es dann ihr müsst euch in eurem Probehalbjahr anstrengen und es ist ja auch nur ein Halbes Jahr aber ihr solltet eben die Schule und das Praktikum als das wichtigste ansehen. Und auch als das Halb Jahr vorbei war lastete immer noch der Druck auf einem, weil einem dann erzählt wird das man jetzt die Grundsteine für das Fachabitur legt und man doch nur bis zu den Sommerferien sich anstrengen muss und dann kommt man in die 12. Klasse und man hört wieder diesen Spruch über das Fachabitur und das es ja nur ein Jahr ist und das man sich ja nur die Zeit für die Schule nehmen soll und dann schafft man sein Fachabitur, geht in die Seminarphase und kriegt zu hören das man sich eben die Zeit nehmen muss die Seminararbeit zu schreiben und das es ja nur ein paar Monate sind und dann kommt man in die 13. Klasse und es ist ja nur ein Jahr bis zum Abitur also sollte man doch bitte sein bestes geben und auch mal verzichten. Und gegen all diese Dinge ist nichts einzuwenden, ich habe schon vor langer Zeit kapiert das ich nicht für Lehrer oder Eltern lerne sondern für mich und meine Zukunft, für meine Träume. Aber seit vier Jahren wird mir erzählt ich solle doch alles zurück stellen weil ich mich auf die Schule konzentrieren soll, weil all das was ich jetzt entscheide mein Leben beeinflussen wird. Und ja sie haben recht aber wenn ich mir überlege wie viel Zeit ich damit verbracht habe zu lernen, wie oft ich mein Leben wirklich zurück gestellt habe, meine Freizeit geopfert, ich spiele dieses Spiel schon seit vier Jahren und es wird nicht besser werden, es wird nicht leichter werden in den nächsten Jahren, es wird nicht auf einmal von Zauberhand ganz simpel und leicht werden. Es wird immer mehr Freizeit die ich opfere, es werden mehr und mehr Stunden in denen ich nicht Lache. Ich weiß das man nicht tun und lassen kann was man möchte im Leben und ich möchte ja auch etwas erreichen, ich bin Ehrgeizig und es ist ein verdammt gutes Gefühl das ich es bis hier hin überhaupt geschafft habe, das Mädchen das gesagt bekommen hat das es auf dem Gymnasium bestimmt nicht durch kommen würde macht dieses Jahr ihr Abitur und ich finde es unglaublich befriedigend. Aber auf der anderen Seite habe ich diese Philosophie, erst die Schule und dann alles andere satt. Ich möchte gut sein, aber ich möchte nebenher auch ein Leben haben, ich möchte auch einfach mal alles sein lassen und etwas anderes wichtiger finden dürfen. Ich möchte einfach nicht irgendwann alt sein und auf mein Leben zurück Blicken und fest stellen das es nicht nur ein oder vier Jahre waren sondern seit meinem fünfzehnten Lebensjahr alle Jahre, weil ich mich mit reisen habe lassen.
14.9.11 19:04


Klasse

Ich habe sie die ersten beiden Tage nicht beachtet, ich habe allgemein kaum jemanden wirklich beachtet, ich verbringe meine Zeit eher mit den Leuten die ich bereits kenne und mag. Doch heute stand sie vor der Klasse und musste auf Englisch reden und ihre Stimme war so verdammt beruhigend, sanft und Selbstbewusst. Und das ist der Moment in dem ich beschließe sie zu mögen.
Ein anderes Mädchen, ich kenne sie von Sport, sie war immer so herrlich unmotiviert und neben ihr ist man sich nie schlecht vorgekommen weil sie eins von diesen Mädchen war die super sportlich waren. Sie hatte nie Lust und hat sich auf ihre ganz eigene symphatische Art auch immer total tollpatschig angestellt. Wir haben nicht viel mit einander geredet obwohl wir das ganze letzte Jahr in Sport zusammen waren. Aber sie hat immer gelächelt wenn sie mich auf dem Gang gesehen hat und auch sie ist eines von den Mädchen das ich beschließe zu mögen.
Ich weiß ihren Namen noch nicht, ich kann ihn mir nicht merken, sie sitzt in Mathe vor mir und sie kommt von einer anderen Schule. Sie diskutiert wild mit den anderen beiden Mädchen aus ihrer Schule und dann taucht auf ihren Lippen dieses Lächeln auf als sie zu uns sieht, ein wenig verunsichert aber wirklich süß. Und ich denke mir das man sie mögen könnte.
Die anderen beiden von der anderen Schule finde ich eher seltsam. Die eine von beiden habe ich noch nicht großartig Beobachtet aber die andere hat eine große Klappe und ich habe das Gefühl sie weiß nicht wann sie besser ihren Mund halten sollte. Vielleicht ändert sich das noch aber sie scheint mir niemand zu sein mit dem ich mich verstehen könnte.
Einer der beiden Jungen aus meiner Klasse, der den ich nicht schon vorher von Spanisch kannte, er erinnert mich an A. aber dann Lacht er und all die Ähnlichkeit ist verschwunden, A. hat nie so aufrichtig und ehrlich gelacht, er sieht dabei aus wie ein 8-jähriges Kind aber genau das macht es so besonders. Ich weiß nicht mal mehr wie A. gelacht hat, nur das es nicht so war, weil ich noch niemanden gesehen habe der so gelöst und entspannt wirkt wenn er lacht oder lächelt.
Ansonsten die Leute die ich bereits kenne, ein paar von ihnen sind Freunde, ein paar von ihnen sind gute Schulfreunde geworden, andere werden wohl nie wirklich zu solchen werden aber ich komme mit ihnen klar, es ist niemand in der Klasse den ich von Grund auf nicht leiden kann, was hätte passieren können, schließlich gab es in meiner 12. genug Leute die ich nicht mochte.
15.9.11 21:48


Ich bin ich bin ich

Ich vergesse die letzten paar Jahre, vergesse wer ich heute bin, vergesse was ich alles mit gemacht habe um so zu sein, vergesse das ich gelernt habe zu sprechen, ich bin wieder 14 oder 15 Jahre alt und ich zittere und fühle mich elend. Tränen steigen in mir auf und ich versuche sie zurück zu halten, ich breche vor fremden Menschen nicht ohne Grund in Tränen aus. Ich habe Gründe aber die würde keiner verstehen, alle würden mich für gestört und seltsam halten und ich kenne die Menschen nicht mal richtig, von den sechs Leuten habe ich vier gerade erst vor ein oder zwei Stunden das erste mal gesehen. Die anderen beiden sind Pia und ihr Freund, aber nicht mal vor Pia würde ich einfach so los heulen wollen. Ich habe wieder das Gefühl das mich niemand verstehen kann, weil ich einfach gerade mal wieder dabei bin völlig abzudrehen, Bilder von früher mischen sich unter die Bilder vom hier und jetzt und das Lachen. Mit jeder Sekunde fühle ich mich schlechter, immer mehr wie die Person die ich einmal war. Sowohl Pia als auch ihr Freund versuchen mich da raus zu holen, aber ich kann nicht, ich bin abgerutscht und sie verstehen beide nicht wirklich was los ist, er kennt mich nicht mal richtig und Pia kennt mich nicht lange genug um zu wissen wer ich früher war und ich rede nicht besonders oft darüber. Sie weiß nicht was los ist und versucht mich einzubinden was nicht funktioniert, weil ich nicht der Mensch bin den sie bisher kennen gelernt hat. Wie sollte sie das auch hinbekommen, V. hat es manchmal geschafft aber das war anders, wir waren alleine und ich hatte nie Angst davor vor ihr in Tränen auszubrechen und ihr von den schlimmsten Gedanken die ich hatte zu erzählen, selbst als ich mir gewünscht habe zu sterben wusste sie das und sie hat nie gesagt das alles wieder gut wird, das es irgendwann alles in Ordnung ist, sie hat nur versucht da zu sein und mir damit einen Grund zu geben zu bleiben. Sie hat immer gewusst wer ich war, manchmal besser als ich selbst und sie hatte dieses Gespür dafür richtig  zu reagieren. Wir haben uns nicht davon abgehalten uns selbst weh zu tun, haben uns manchmal sogar zu Halsbrecherischen Aktionen angestachelt. Ich habe zugesehen wie ihr Herz mehr als einmal gebrochen wurde und sie hat zugesehen wie ich mir selbst die Arme aufgeschnitten habe und wir haben uns nicht abgehalten aber wir waren für einander da. Sie hat mir nicht vorgeschrieben was ich tun oder denken soll, sie hat sich nicht eingemischt aber wenn etwas schief lief dann konnte ich darauf vertrauen das sie da ist. Es war etwas besonderes und so sehr ich Pia mag, sie wird niemals so sein wie V., sie wird auch niemals einen ähnlichen Platz einnehmen. Es war einzigartig. Und deswegen sitze ich dort und komme dort nicht raus und fühle mich seit gestern Abend schrecklich. Meine Augen und mein Kopf tun weh vom weinen. Ich dachte ich wäre jemand neues, jemand anderes, aber ich glaube ich vergesse immer wieder das es meine Vergangenheit gibt und das manchmal nur Augenblicke ausreichen um alles wieder herauf zu beschwören. Ich werde es schon wieder unter Kontrolle bekommen, ich habe das ja schließlich schon einmal geschafft und der Mensch der ich heute bin steckt ja auch irgendwo in mir.
17.9.11 14:38


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