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Klassentreffen

Sie machen ein Klassentreffen, meine erste Abschlussklasse, die Klasse mit der ich vier Jahre auf der Realschule durch gestanden habe, die Klasse in die auch V. und J. gegangen sind und meine älteste Freundin und eine Menge anderer Leute die ich damals gern hatte. Heute habe ich noch genau zu einer von ihnen Kontakt und das ist meine älteste Freundin, aber sie kenne ich schon mein Leben lang, wir sind Sandkastenfreunde, wir kennen uns seitdem ich auf der Welt bin. Ansonsten kein Kontakt zu niemandem. Klar hin und wieder wenn man sich trifft quatscht man aber ansonsten? Funkstille! Ist auch okay so, ich habe mich mittlerweile dran gewöhnt. Es war hart V. zu verlieren und ich habe es lange Zeit nicht auf die Reihe bekommen aber jetzt mittlerweile, fast zwei Jahre danach ist es schon ganz in Ordnung aber ich lasse gerade die Vergangenheit hinter mir und vielleicht würde es cool werden, man würde mal wieder mit allen reden und sie sehen aber es kann auch mies werden, es kann auch sein das ich daneben sitze und nichts zu sagen habe, ich hatte meine Freunde in der Klasse aber mittlerweile ist es seltsam wenn ich sie treffe, mit den Leuten mit denen ich nur wenig zu tun hatte ist es okay, wir reden kurz und das wars, bei denjenigen mit denen ich befreundet war ist es seltsam, wir stehen da und wissen nichts zu sagen, manchmal laufen Leute mit denen ich befreundet war an mir vorbei und nicken mir nur kurz mit dem Kopf zu und ich weiß nicht was ich machen soll und Lächle dann meistens nur. Vielleicht finde ich es in ein paar Jahren interessant sie alle wieder zu treffen, wenn ich am Studieren bin und die Leute nicht mehr zufällig auf der Straße begegne weil ich nicht mehr Zuhause wohne. Vielleicht überkommt mich dann die Sehnsucht aber im Moment hält sie sich absolut in Grenzen. Im Moment konzentriere ich mich lieber auf die Zukunft, auf die Dinge die vor mir liegen, auf die Leute die im Moment in meinem Leben eine wichtige Rolle spielen und vor allem ist der Termin für das Klassentreffen genau vier Tage nach dem Abgabetermin für unsere Seminararbeit und ich gehe mal ganz stark davon aus das wir das feiern werden. Wir haben uns gegenseitig so sehr Unterstützt und geholfen das wir auch die Abgabe zusammen feiern müssen, meine Klassenkameraden sind im Moment einfach die Leute mit denen ich die Dinge die mich Bewegen durchstehe, weil sie ähnliche Dinge durch machen, weil man ihnen nicht so viel erklären muss wie den anderen, weil ich sie schlichtweg öfter sehe. Im Moment möchte ich es einfach hinter mir lassen, von vorne anfangen und nicht die Vergangenheit zurück holen, weil ich endlich angefangen habe mich davon zu verabschieden und damit klar zu kommen, weil ich endlich neue Freunde gefunden habe die wirklich Freunde werden könnten und nicht nur reine Schulbekanntschaften für die Pause und zum Straßenbahn fahren. Ich habe es endlich geschafft meine alten Freundschaften, die längst keine mehr waren abzuschließen und komme gut damit klar. Ich muss es nicht darauf anlegen, ich muss nicht alte Wunden wieder aufreisen. Vielleicht möchte ich irgendwann ihnen allen wieder begegnen aber nicht jetzt!
1.9.11 20:02


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Seminararbeit

Ich müsste meine Seminararbeit schreiben, es sind noch ziemlich genau vier einhalb Wochen bis zum Abgabetermin und ich habe gerade mal ein einhalb Seiten geschrieben die eher schlecht als informativ sind und es müssen mindestens fünfzehn werden. Aber jedes Mal wenn ich anfange etwas für die Arbeit zu tun, einige Seiten in Büchern lese oder ähnliches packt mich die Panik und die Verzweifelung, weil ich eigentlich schon längst viel weiter sein wollte, weil ich eigentlich schon längst Seiten gefüllt haben wollte und nicht gerade mal mit mühe und Not etwas mehr als eine Seite. Es ist nicht so als wüsste ich nichts über das Thema, es ist nicht so als hätte ich keine Ahnung, ich habe einiges darüber gelesen und ich kann mich sehr gut darüber Unterhalten, kann Fragen beantworten und es anderen erklären. Aber ich kann keine Arbeit dazu schreiben, ich könnte ein Referat darüber halten, kein Problem, ich habe in meinem Leben Hunderte Referate zu verschiedensten Themen halten müssen aber wie soll ich bitte eine wissenschaftliche Arbeit schreiben? WIE???????????
Ich habe keine Ahnung von solchen Sachen, ich habe keine Ahnung von wissenschaftlichen Arbeiten, ich musste noch nie eine Schreiben, nicht einmal Ansatzweiße irgendetwas in dieser Richtung. Und das schöne daran, wir hätten es eigentlich lernen sollen, während unserer Seminarphase aber ich habe absolut nichts gelernt, nicht mal weil ich einfach unaufmerksam war und lieber geschlafen habe, Hey wenn es so gewesen wäre dann könnte ich wenigstens sauer auf mich sein und die anderen nerven die besser aufgepasst haben als ich und mich darüber informieren. Aber ich habe aufgepasst, ich bin sowieso niemand der bei wichtigen Dingen unaufmerksam ist, und das hier ist verdammt wichtig! Nein es wurde uns schlicht und einfach nicht richtig erklärt oder gezeigt. Ach zitieren das könnt ihr doch aus dem Deutschuntericht. Jaaaaaa absolut, unsere Lehrerin hat uns einen 8 Zettel ausgeteilt mit 20 verschiedenen Varianten wie man zitieren kann und als ich mich dann für eine davon entschieden habe und das dein in einer Arbeit benutzt habe kommt sie hinterher zu mir und erklärt das sie diese Methode eher unelegant findet und ich mir doch bitte eine andere aussuchen soll, DANKE! Warum hat sie uns dann diese Methode überhaupt gegeben wenn sie doch nicht benutzt werden soll. In Ordnung ich suche mir eine andere Methode raus, komme in der nächsten Arbeit dann aber unter Zeitdruck und in der Prüfungssituation so durch einander das ich völlig falsch zitiere und beide Methoden durch einander werfe und gar nicht mehr weiß was ich wirkliche tue. Um dann zur Fachabiturprüfung doch wieder auf die Methode zurück zu greifen die ich mir am Anfang des Jahres ausgesucht habe und es mich herzlich wenig interessiert hat ob sie unelegant ist weil es mir wichtiger war das es richtig ist als auch noch eine elegante Methode zu wählen. JAAAAAA so habe ich zitieren gelernt, so was nennt man also Oberstufenbildung!
Und jetzt soll ich eine wissenschaftliche Arbeit schreiben ohne jede Ahnung davon wie es funktionieren soll und am Donnerstag habe ich ein Treffen mit meinem Lehrer und ich kann ihm nichts vorweißen, absolut gar nichts weil ich es einfach nicht kann und es sind noch vier einhalb Wochen und ich weiß nicht wie ich das überhaupt noch schaffen soll. Und es ist eine verdammte ganze Note in meinem Abiturzeugnis und ich wollte eine beschissene 1 oder mindestens eine 2 haben um meinen Schnitt aufzubessern. Aber wie soll ich das bitte schaffen wenn ich nicht weiß wie ich überhaupt diese Arbeit schreiben soll??? Ich sitze nur noch da und bin überfordert, wie soll ich das bitte noch schaffen?
5.9.11 20:07


Vielleicht ist es unfair aber es ist mir Egal

Sie gibt sich mühe und sie sieht nicht das es für mich keinen Unterschied mehr macht, sie sieht nicht das es für mich längst vorbei ist, das es für mich niemals mehr wie früher sein wird. Und irgendwie tut sie mir fast schon leid, weil sie wie ich früher, bei anderen Freundschaften, alles versucht aber es gibt leider nichts mehr zu retten. Und eigentlich sollte ich so fair sein und ihr das sagen, sollte ihr klar machen das es leider vorbei ist, ich weiß das ich das eigentlich machen sollte aber ich will nicht. Ich weiß das es nicht fair ist, eigentlich sollte ich reifer sein, eigentlich sollte ich mehr Mut haben und ihr das ganze ins Gesicht sagen. Aber es liegt nicht mal am Mut, ich habe kein Problem damit Schlussstriche zu ziehen wenn ich einfach nicht mehr weiter kann. Ich habe das mehr als einmal gemacht und es hat mir immer unglaublich weh getan aber ich konnte es. Aber bei ihr möchte ich es nicht, vielleicht ist das gemein und vielleicht zeigt sich darin was für ein Miststück ich sein kann. Aber das ist mir um ehrlich zu sein Herzlich Egal. Sie war nicht da als ich sie am meisten gebraucht hätte, sie hat mich alleine gelassen und ich kann ihr das leider nicht verzeihen,  ich habe es versucht aber es geht nicht. Vielleicht wenn es anderes wäre, wenn wir andere Menschen für einander wären. Wenn sie mit mir reden würde, wenn ich auch nur einen Hauch von dem wissen würde über sie was ich gerne wissen würde, wenn sie nur ein einziges mal mit mir reden würde, wenn ich nur einmal das Gefühl hätte das sie mit mir über die wirklich wichtigen Dinge in ihrem Leben redet. Aber das ist alles nicht so. Wir sind wer wir sind und wir reden nicht mehr über die wichtigen Dinge. Wahrscheinlich hat sie nie wirklich über die wichtigen Dinge geredet, aber ich habe ihr eine Zeit lang Vertraut und einiges erzählt, nicht alles weil ich nie wirklich das Gefühl hatte das sie mich versteht. Ich wollte für sie mehr sein, aber ich weiß nicht ob sie nicht will oder ob sie es einfach nicht sieht oder ob es ihr einfach gleichgültig ist weil sie die Menschen denen sie alles Anvertraut schon gefunden hat. Ich weiß es nicht, ich weiß so vieles nicht. Und genau das ist das Problem. Und ich habe es versucht zu ändern, ich habe mit ihr geredet, nicht nur einmal. Ich habe mit ihr gestritten und ihr all das erzählt was mich stört in einem elenden Telefongespräch. Aber ist es anders geworden? Nein! Habe ich das erwartet? Mittlerweile nicht mehr!  Ich  habe keine Lust mehr auf ermüdende Gespräche, das alles hat keinen Sinn mehr und ich sehe auch keine Notwendigkeit mit ihr zu reden. Vielleicht ist das nicht gerade nett, es entspricht nicht dem Christlichen Weltbild, Liebe deinen nächsten und behandle andere so wie du gerne behandelt werden würdest. Ich bin nicht mit diesen Weisheiten aufgewachsen, mir wurde als Kind immer gesagt, wie du mir so ich dir, oder wie es in den Wald hineinruft so schallt es zurück. Und sie hat mich alleine gelassen und das mache ich jetzt auch einfach. Nur das es für sie nicht annähernd so schlimm ist, weil sie mich nicht wirklich brauch, weil bei ihr nicht gerade ein Teil ihres Lebens auseinander bricht. Weil bei ihr nicht ein geliebter Mensch gestorben ist und sie alleine daheim sitzt ohne das irgendwer danach fragt wie es ihr geht oder ob sie Ablenkung brauch. Sie hat mich nie wirklich in ihr Leben gelassen, also was für ein Verlust kann es für sie sein?
8.9.11 21:30


Er und alles andere

Wir sitzen dort, bei schwachem Licht, trinken Cocktails und reden. Eine Diskussion darüber wie wir das Leben sehen, was uns im Leben wichtig ist, wie wir mit dieser oder jener Sache umgehen und all diese Dinge. Und mit jeder Minute lässt meine Schwärmerei für ihn nach. Als ich ihn kennen lernte war da diese Faszination aber mittlerweile ist sie einem seichten Interesse gewichen. Er ist nett und grundsätzlich ein angenehmer Mensch mit dem man gut Zeit verbringen kann aber das was ich in ihm gesehen habe das ist dort nicht. Der erste Eindruck, die Faszination, all das ist langsam zerbröckelt im laufe des Gesprächs. Nicht das ich seine Ansichten prinzipiell für falsch halte, oder mich darüber aufregen könnte, es stört mich nur das er glaubt alles zu wissen und sich einbildet die totale Menschenkenntnis zu haben. Vielleicht hat er eine gute Menschenkenntnis und vielleicht kann er deswegen gut mit Menschen umgehen aber das ist doch nicht absolut, wir sind schließlich Individuen und nur weil das was er erzählt bis jetzt auf alle seine Ex-Freundin zugetroffen hat heißt es ja nicht das es auch auf den Rest der Menschheit zu trifft. Und was mich wirklich stört ist dieses Gefühl das er mir gibt, nicht das er mich von oben herab behandeln würde, die meiste Zeit habe ich das Gefühl das er mich wie einen Erwachsenen Menschen behandelt aber manchmal zwischen durch merkt man das er sich darüber bewusst ist das wir zehn Jahre jünger sind als er und das er natürlich mehr in seinem Leben erlebt hat und das lässt er mich manchmal spüren. Und manchmal habe ich das Gefühl das es ihm Spaß macht, das ihm genau das daran gefällt eher mit jüngeren Mädels unterwegs zu sein. Und auch wenn es echt ein schöner Abend war und ich wirklich Spaß hatte und es mir auch nichts ausmachen würde mehr von diesen Abenden zu erleben, ist es ganz gut wenn das ganze sich ein wenig abkühlt, ich hätte das sowieso nicht gebrauchen können, Gefühle für jemanden wie ihn zu Entwickeln hätte mir gerade noch gefehlt, es wäre Hoffnungslos gewesen und ich bin ganz froh wie es sich jetzt gerade Entwickelt. Es hätte mir nur Ärger gemacht und am Ende hätte ich ein gebrochenes Herz gehabt. Jetzt habe ich nur wieder das Gefühl kalt zu sein, nicht gerade Gefühllos aber für die großen die alles einnehmenden Gefühle abgestumpft. Ich hatte seit Monaten keinen wirklich schlechten Tag mehr, klar immer wieder mal Tage  an denen ich nicht gut drauf war, aber keine Tage mehr an denen mir alles Sinnlos vorkam, ich habe mich lange nicht mehr richtig verloren gefühlt oder innerlich Leer aber genauso lange habe ich mich nicht mehr wirklich lebendig gefühlt, genauso lange hatte ich kein wirkliches Glücksgefühl mehr. Wahrscheinlich ist das einfach so, wahrscheinlich ist es auch völlig okay so aber manchmal wünschte ich mir mein Gefühlsleben würde wieder etwas mehr zu extremen neigen. Mir fehlt beides irgendwie ein wenig. Ich habe es gehasst, ich habe die negativen Gefühl immer verabscheut und mir gewünscht „normal“ zu sein aber manchmal vermisse ich sogar sie, weil ich dann wenigstens wusste das ich dazu fähig bin, heute komme ich mir manchmal unerreichbar vor, so als könnte mich diese Welt nicht mehr richtig berühren, weder mit ihrem Schrecken noch mit ihrem Glück. Ich komme besser klar, es gibt keine krassen Höhen und Tiefen mehr aber manchmal habe ich das Gefühl das es vor sich hin fließt und bevor ich es wirklich bemerke sind 10, 20, 30 Jahre vorbei und am Ende weiß ich nicht was ich wirklich in dieser Zeit getan habe, ob ich wirklich am Leben war.
12.9.11 18:56


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