Life is rushing through



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Wie es sein sollte

„Du kannst doch mit kommen und zuschauen“
Nein das kann ich nicht oder besser gesagt das werde ich nicht, ich habe absolut keine Lust mit euch zum Beachvolleyball zu fahren um mich dann dort einfach hin zu setzen und zu zusehen wie ihr spielt. Klar das klingt doch nach absolutem Spaß, das würdet ihr ja mit Sicherheit auch alle machen. Warum mache ich mir überhaupt die mühe zu Fragen? Warum versuche ich es überhaupt noch? Warum gebe ich nicht einfach auf und lass es? Und warum tut es mir immer noch so verdammt weh? Weil es mir jetzt erst richtig Bewusst wird, weil ich erst jetzt begreife wie beschissen es läuft, wie verkorkst und seltsam mittlerweile alles ist, wie wenig ich noch wirklich mit diesen Leuten gemeinsam habe, die ich meine Freunde nenne. Sie alle sind gestern zusammen feiern gegangen, aber mich zu Fragen ob ich mit möchte, auf diese Idee ist kein einziger gekommen und heute gehen sie beachen und Freitag waren sie alle zusammen etwas trinken und ich war nie dabei, nicht weil ich nicht wollte, sondern weil ich nichts davon wusste, weil sie mich nicht dabei haben wollten. Und unter normalen Umständen würde es mich nicht mal besonders stören, es ist ja nicht so das wir immer ständig alles zusammen machen aber ich Zweifle im Moment an meinen Freunden, an unserer Freundschaft und vor allem daran ob wir überhaupt noch eine Zukunft haben oder ob es besser für mich wäre einfach zu gehen und sie hinter mir zu lassen und mit jeder Sache die sie ohne mich unternehmen verstärken sich diese Zweifel. Ich hatte mich gestern Abend dann darauf eingestellt daheim zu bleiben und einfach früh schlafen zu gehen, aber dann kommt die andere V. zu mir und fragt mich ob ich Lust habe mit zu kommen, sie und L., eine Freundin von ihr, die ich nur sehr flüchtig kenne. Also war ich mit der anderen V. und einem Mädchen das ich kaum kenne unterwegs und es war einer der besten Abende in der letzten Zeit. Ich hatte Spaß, unglaublich viel Spaß und wir drei haben uns Verstanden als wäre es schon immer so das wir drei etwas zusammen unternehmen. Wir haben unglaublich viel geredet, zum Teil über den selben Oberflächlichen Mist über den ich mit jedem Rede aber zum Teil auch über Dinge die tiefer gehen, die mehr als nur an der Oberfläche kratzen, die ein Stück von dem Preis geben wer wir wirklich sind und nicht nur wer wir nach außen hin zu sein schein. Und nach diesem Abend ist mir nur noch deutlicher geworden das irgendetwas gefällt schief läuft zwischen mir und meinen Freunden, das es nicht sein kann das ich mit einem Mädchen das ich kaum kenne mehr Spaß habe als mit meinen ältesten und besten Freunden und das ich mit ihr ein besseres Gespräch geführt habe als mit meinen Freunden in den letzten Monaten. Ich weiß ehrlich nicht genau was ich davon halten soll. Einerseits freue ich mich, weil es ein verdammt schöner Abend war, weil wir so unglaublich viel Spaß hatten und es  sich angefühlt hat als könnte durch sie beide etwas in meinem inneren wieder einen seinen richtigen Platz gebracht werden. Aber auf der anderen Seite macht es mich auch traurig, weil ich dadurch so deutlich merke wie viel eigentlich fehlt um es zwischen meinen Freunden und mir wieder gut werden zu lassen, so werden zu lassen wie es sein sollte, wie es irgendwann einmal war und das tut mir verdammt noch mal weh, in den letzten Monaten in denen ich einfach keinen vergleich hatte, in denen ich mich nicht schlecht aber auch  nicht so richtig gut gefühlt habe da war es okay, weil ich nicht mehr wirklich wusste wie es sein könnte, wie es sein sollte zwischen Freunden. Doch jetzt kommt diese Erinnerung hoch und setzt sich in meinem Bewusstsein fest und lässt mich nicht mehr los.
3.4.11 15:38


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Allein, allein!

Ich starre abewesend aus dem Fenster während C. und S. versuchen sich zu unterhalten aber es kommt kein richtiges Gespräch zustande, immer wieder herrscht zwischen uns drein schweigen, ich weiß nicht warum sie beide sich nicht unterhalten, ich weiß warum ich mich nicht daran beteilige, warum ich nichts erzähle, warum ich keine Fragen stelle, warum ich einfach nur distanziert und abwesend bin, was sie nicht einmal richtig zu bemerken scheinen, es ist nicht so das ich gar nicht mit ihnen rede, ab und zu sage ich etwas aber nicht richtig, nicht so wie ich normalerweiße mit ihnen rede. Ich kann irgendwie  nicht, es fühlt sich so seltsam an, ich habe das Gefühl eine Barriere in meinem Kopf zu haben die es mir nicht zulässt Sätze zu bilden, Sätze die nicht Vorwurfsvoll sind. Und ich kann nicht, ich kann nicht mit ihnen auf einer Busfahrt über all die Dinge reden über die ich mir seit Tagen gedanken mache und vorallem hat S. eigentlich wenig mit der Sache zu tun, zwischen ihr und mir ist auch nicht alles toll und super und ich fühle mich ihr alles andere als nahe aber das was zwischen S. und mir abläuft steht auf einem anderen Blatt, das hat nichts mit der Situation zu tun warum ich ansonsten an meinen Freundschaften Zweilfe, S. war letzten Sommer nicht für mich da, aber S. wusste nicht einmal etwas davon, ich habe mit ihr nicht darüber geredet das mein Opa gestroben ist, sie gehört einfach nicht zu den Personen mit dennen ich so etwas besprechen würde. Das ich mit ihr in letzter Zeit nicht klar komme hat mehr etwas damit zu tun das sie mich nervt, das mich ihre ganze Art ankotzt, aber ich denke das ich damit klar komme und das es irgendwann wieder vorbei sein wird, S. gehört zwar zu meinen Freunden aber nicht zu dennen die mir besonders nahe stehen, nicht zu dennen von dennen ich erwarte das sie merken wenn es mir schlecht geht. Aber C. wäre so ein Mensch, war so ein Mensch für mich und mit ihr möchte ich nicht reden, ich möchte sie noch nicht mal ansehen und das habe ich glaube ich nicht, ich habe ihr auf der ganzen Busfahrt kein einziges mal in die Augen gesehen, eine dreiviertel Stunde lang saßen wir uns gegenüber und ich habe sie nicht wirklich angesehen, weil ich es irgendwie nicht konnte. Ich bin froh als wir aus dem Bus steigen und ich fahre Straßenbahn, nur um den Minuten, die wir normalerweiße noch an der U-Bahn stehen zu entgehen. Und dann sitze ich in der Schule, unter Menschen und trotzdem völlig allein. Ich sitze in der ersten Reihe, alleine seit ein paar Tagen, es hat mich gewundert das es so lange gedauert hat bis sich  meine Banknachbarin wieder neben ihre früherer Banknachbarin gesetzt hat nachdem Ozan gegangen ist. Und alle scheinen jemanden zu haben und eigentlich sollte ich damit umgehen können, es ist ja nun echt nicht so das die Leute in  meiner Klasse alle super mit einander befreundet sind, wir kommen klar mit einander, wir mögen einander aber viel mehr ist da bei den meisten doch nicht, es gibt nur wenige echte Freundschaften die über die Schule hinausgehen und trotzdem fühle ich mich völlig verloren zwischen all diesen Menschen, Rettungslos, wie ein Ertrinkender im offenen Meer und die Einsamkeit bricht über mir zusammen wie eine Welle und ich treibe darin, völlig überfordert mit dem Gefühl!

5.4.11 19:25


Von Narben, Hilfe und der Rettung

 Es ist jedes Jahr wieder das gleiche, sobald meine Haut auch nur einen Hauch Farbe bekommt treten die weißen Narben auf meinen Armen wieder deutlich hervor so als wären sie erst vor einigen Monaten entstanden, dabei ist es Jahre her, die ältesten sind bereits über fünf Jahre alt und man sieht sie trotzdem noch klar und deutlich auf meinem linken Unterarm und die „jüngsten“ sind auch bereits schon drei Jahr auf meiner Haut und trotzdem sieht man sie noch über deutlich. Sie erzählen Geschichten, mehr Geschichten und Dinge über mich als ich den meisten erzählen möchte, obwohl die meisten nicht drauf achten, vielleicht sagen auch die meisten einfach nichts dazu obwohl sie diese bemerken oder aber andere Menschen achten nicht so sehr auf Narben, sie sehen die Geschichten nicht dahinter, ich weiß es nicht genau, ich wurde schon sehr lange nicht mehr auf meine Narben angesprochen obwohl ich sie nicht mehr verstecke, obwohl ich sie offen zeige und sie noch immer sichtbar sind, so wie sie auch früher sichtbar waren, verheilt aber trotzdem noch da, die letzte die mich darauf angesprochen hat war Mona und das ist auch schon zwei Jahre her. Ich frage mich was sich die Menschen denken, wenn sie mich sehen, mich und meine Narben, meine Hilfeschreie. Obwohl, vielleicht möchte ich es auch gar nicht wissen, vielleicht würden mich ihre Gedanken darüber nur verletzten und ich könnte damit nicht umgehen, wahrscheinlich ist es sogar so und dann ist es mir doch lieber das sie nichts sagen, das sie ihre Gedanken für sich behalten. In all der Zeit haben mich allgemein nur sehr wenig Menschen drauf angesprochen, eigentlich viel zu wenige. Ich hatte damals Glück, Glück damit das es dieses Mädchen in meinem Umfeld gab die, die Narben auf meinem Körper bemerkt hat und mich darauf angesprochen hat, die mir geholfen hat, die verstanden hat das ich Hilfe brauchte und die mir den richtigen Weg gezeigt hat, ich wüsste nicht wie mein Leben heute ohne dieses Mädchen aussehen würde, sie war die erste die meine Narben gesehen hat, sie war die erste die etwas getan hat und vielleicht hätte niemand die Narben gesehen wenn sie es nicht getan hätte. Aber das weiß ich nicht, es ist nur eine Vermutung, später, eine ganze Weile nachdem ich mit diesem Mädchen geredet hatte, hat mich eine Krankenschwester darauf angesprochen, als ich Operiert wurde, aber sie hat sich mit ein paar billigen Beteuerungen abspeißen lassen, aber heute rechne ich es dieser Frau hoch an das sie überhaupt gefragt hat. Die paar anderen die mich noch darauf angesprochen haben sind an einer Hand abzuzählen und ich glaube sie haben nur gefragt weil ich irgendwann aufgehört habe meine Verletzungen zu verstecken und sie offen gezeigt habe, ich glaube keiner von diesen Leuten hätte etwas bemerkt wenn ich die Verletzungen und Narben unter T-shirts und Hosen versteckt hätte und ich nicht irgendwann aufgehört hätte mich für sie zu schämen. Und wenn ich über fünf Jahren gerade mal zwei Menschen wirklich die Verletzungen gesehen haben weil sie aufmerksam waren und auch den Mut besessen haben mich darauf anzusprechen wie viele Menschen gibt es die nie darauf angesprochen werden? Die niemals einem Aufmerksamen und Mutigen Menschen über den Weg laufen der sich traut das auszusprechen, sie zu Fragen. Wie viele Menschen gibt es die sich nichts anderes wünschen, die unbedingt Hilfe brauchen aber die an der Gleichgültigkeit und Feigheit ihrer Umgebung zerbrechen? Wie viele Menschen gibt es dort draußen die es einfach nicht schaffen um Hilfe zu bitten aber die diese so dringend bräuchten wie niemand sonst?
Ich habe keine Ahnung, ich weiß das ich Glück hatte, das mir dieses Mädchen vielleicht mein Leben gerettet hat und ich weiß nicht ob sie das hier liest, ich weiß nicht ob sie meinen Blog heute noch mitliest, sie ist der einzige Mensch aus meinem Realenleben der überhaupt diese Blogadresse hat, aber ich weiß nicht ob sie es noch liest, ich habe heute kaum mehr Kontakt zu ihr und trotzdem verdanke ich ihr so vieles, ohne sie wäre ich heute nicht hier, sie war der Mensch der meinem Leben eine andere Richtung gegeben hat und ich bin wirklich froh und dankbar dafür das es dieses Mädchen in meinem Leben gab, den außer ihr hatte niemand die Aufmerksamkeit und den Mut der mich gerettet hat.

6.4.11 21:19


Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll

Die Wochen verfliegen und mein Fachabitur rückt immer näher, eigentlich müsste ich lernen, eigentlich müsste ich üben, eigentlich müsste ich viel  mehr für die Schule machen als ich es im Moment tue. Doch ich bin Lustlos, will einfach nicht lernen, empfinde es auch irgendwie als zu viel, der ganze Stress, der ganze Druck, das hängt mir alles zum Hals heraus und mein Wissen darüber, völlig egal was ich jetzt noch in den letzten Tests und auch in der Abiturprüfung schreibe, durchfallen kann ich nicht mehr macht es auch nicht leichter mir zu motivieren. Ich könnte ja auch einfach den einfachen weg gehen, mich für ein Studienfach bewerben für das ich keinen NC brauche und damit hätte sich die Sache erledigt, ganz einfach. Aber eigentlich ist das nicht das was ich will. Aber ich bin einfach so müde in der letzten Zeit, mich strengt es schon unglaublich an jeden Tag in die Schule zu gehen und dort nicht einzuschlafen und in der Schule fühle ich mich ausgeschlossen und fehl am Platz. Das Mädchen das sich vor ein paar Wochen wieder zu ihrer alten Banknachbarin gesetzt hat und ich seitdem alleine sitze, setzt sich Freitag wieder neben mich, weil wir Englisch Schulaufgabe schreiben und ich ganz gut in Englisch bin und sie in Englisch einige Probleme hat und sie meint  zu mir ich solle ihr helfen und ich nicke nur müde und helfe ihr. Obwohl ich eigentlich schreien möchte, obwohl ich eigentlich keine Lust habe einem Mädchen zu helfen das nur neben mir sitzt wenn ich gerade nützlich bin. Aber ich will nicht gemein sein und ich weiß das für sie die Prüfung wichtig war und deswegen wollt ich mich nicht aufführen, vielleicht bin ich manchmal einfach zu nett aber andererseits kann sie ja auch wenig für meine Gefühle, sie kann nichts dafür das ich mich ausgeschlossen fühle, das ich mich von allen im Stich gelassen fühle, das ich nicht weiß ob meine Freunde noch meine Freunde sind und es ist ja auch nicht so als wäre sie sonst ein totales Biest, sie ist freundlich zu mir und deswegen reiße ich mich zusammen, ich kann meine Wut über meine Freunde nicht einfacht an allen Leuten auslassen die mir über den Weg laufen, das ist völlig unfair und so möchte ich wirklich nicht sein. Ich bin freundlich, das war ich schon immer und so lange man mich nicht völlig vor den Kopf stößt und diese Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ausnutzt dann kann man auch darauf vertrauen das ich einem Helfe. Und sie hat mir wirklich nichts getann, im Gegensatz zu manchen anderen in meiner Klasse. Aber das ist ja das gute daran das die Abiturprüfungen kurz bevorstehen, ich bin einen großen Teil dieser Leute nach den Prüfungen los.

9.4.11 12:46


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