Life is rushing through



  Startseite
    Sonnenstrahlen im Wind
    Erinnerungen an Sommernächte
    Spiegelscherben
  Über...
  Archiv
  Rights
  Lieblinge
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
    abend.licht
    ilovedoc
    ein.sommernachtstraum
   
    marmorhaende

   
    broken-angels

   
    maryquinn

   
    schatten-der-schlaefer

   
    my-colorful-tear

    - mehr Freunde


Links
   Perlenschmuck


http://myblog.de/mondrausch

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Zwischen Leben und Exestieren

Ich hänge fest,
irgendwo zwischen Leben und Exestieren!
Die Zeit fließt aus mir heraus
und ich weiß nicht wie ich sie nutzen sollte.
Sie zieht an mir vorbei,
unsichtbar wie Rauch den man nie zu fassen kriegt.
Dann ein Blitz,
Schneller vorbei als man sehen kann,
als der Kopf es verarbeiten kann
und zurück bleibt nur ein vages Gefühl.
Das vage Gefühl das es sich so anfühlt lebendig zu sein.
Das es diese Sekunden das beste Seit langem waren.
Doch jede Sekunde die verstreicht legt Schatten darüber.
Lässt alles dunkler und trostloser erscheinen
und sich mir Fragen stellen auf die ich keine Antworten weiß.
Wann hört das endlich auf?
Wann fange ich an zu Leben und höre auf zu warten?

 

1.8.10 22:35


Werbung


Was soll ich sagen?

Was soll ich sagen?
Ich weiß es in letzter Zeit wirklich nicht,
Es sind Ferien!
Ich Lebe!
Tue dies oder jenes!
Sehe Filme!
Höre Musik!
Gehe Einkaufen!
Fahre  meine Schwester durch die Gegend!
Grille mit der Clique!

Und fühle mich dabei wie Tot!
So als würde ich da nicht hingehören, als wäre ich gestorben und mir und meinem Umfeld hat jemand vergessen bescheid zu sagen.
2.8.10 20:52


Alles wie immer

Ich versuche irgendwie wieder zurück ins Leben zu finden. Heute Abend gehe ich zu M. Party machen, ich freu mich nicht darauf aber es ist auch nicht so das ich gar keine Lust habe. Ich werde da eben hingehen und das beste daraus machen. Vielleicht passiert etwas gutes, vielleicht etwas schlechter und vielleicht passiert gar nichts.
B. wird da sein.
L. wird da sein.
A. wird da sein.
Und in den letzten Jahren hat mich das immer ziemlich verwirrt und nervös gemacht, dieses Jahr lässt es mich kalt. Die Sache mit L. ist mittlerweile 3 Jahre her, die Sache mit A. auch schon 2 Jahre und B. lassen wir mal aus der ganzen Geschichte außen vor, der hatte ja sowieso schon immer einen Sonderstatus.
Kein Grund irgendwie nervös zu werden, kein Grund sich fertig zu machen, es endet sowieso immer anders als ich mir das vorher immer Vorstelle.
In den letzten Tagen habe ich das Gefühl mit meinem Leben hier abgeschlossen zu haben, nur noch die Tage zu zählen bis ich hier raus komme. Bis ich mein Abitur in der Tasche habe und erstmal los ziehe, so als wäre das hier nur die Warteschleife bis zum richtigen Leben.
Mich kotzt an wie sich die Wege hier immer wieder Kreuzen, wie man hier niemals eine Person hinter sich lassen kann weil sie irgendwann, irgendwo wieder auftaucht. J.´s neue Flamme z.B. ist ein Mädchen aus meiner Grundschulklasse und das was mich am meisten daran aufregt ist das ich nicht überrascht war dieses Mädchen dort zu sehen sondern das es normal ist, das man die meisten irgendwoher oder über irgendwen schon kennt.
Das ist doch sowas von Langweilig!
Und auch diese Party´s bei M. das ist jetzt schon das 3 Jahr das wir dort in den Sommerferien feiern und das erste Jahr war mega super genial aber die letzten Jahre war es doch immer nur das gleiche, ein paar neue Gesicht die sich aber doch irgendwie nicht neu sind, irgendwo schonmal gesehen, irgendwann schonmal mit einander geredet und selbst wenn ich sie wirklich nicht kenne, die Bekanntschaft bleibt meist so Oberflächlich das man keinen Unterschied zwischen ihnen und dem Rest der Gruppe findet.
Ich hab es langsam wirklich satt, ich bin gelangweilt von dem allem hier, es ist ein Sommer wie ich ihn schon so oft durchlebt habe, nichts neues, nichts aufregendes, das selbe Jahr für Jahr.
Gefangen in dieser Mikrowelt, in diesem Miniatur Universum das mir früher halt und Sicherheit gegeben hat und mich jetzt am Atmen hindert. Früher hatte ich das Gefühl dort Zuhause zu sein, hin zugehören, dort Menschen gefunden zu haben dennen ich wirklich wichtig bin. Aber mit diesen Menschen habe ich aufgehört zu reden, sie sind Teil meines Lebens aber nicht mehr Teil von mir und was früher wie Sicherheit erschien ist heute ein Gefängnis.

3.8.10 15:35


bittere Erkenntnis

Wochen lang sitze ich in meinem Zimmer und verkrieche mich vor der Welt. Rufe keinen von meinen Freunden an um sie zu Fragen ob sie etwas unternehmen wollen. Ich verstecke mich vor mir selbst, meinem Leben und der Realität, weil es mir schlecht geht, weil ich etwas verloren habe das einen wichtigen Platz in meinem Leben und meinem Herzen hatte und ich über diesen Verlust einfach nicht hinweg komme.
So sah es in den letzten Wochen aus, ich habe es nicht geschafft aufzustehen, ich war Motivationslos, ich habe mich in Selbstmitleid gebadet, auch wenn ich das nicht gerne zugebe aber so war es.
Und dann ändert eine Kleinigkeit mein ganzes Verhalten.
Es ist nichts schönes, nichts gutes, nichts das andere Menschen zu dieser Veränderung veranlassen würde aber mich bringt es dazu.
Ein Streit zwischen S. und M.
Und auf einmal habe ich das Gefühl das es für jemanden wichtig ist was ich tue, das ich etwas verändern kann. Das ich von ihnen gebraucht werde.
Ich rufe C. an, mache aus das wir uns am Samstag S. schnappen und ein Mädchenabend machen, damit sie raus kommt und M. einen Abend alleine mit seinen Jungs hat.
Ich habe mich in den letzen Wochen nicht bei ihnen gemeldet weil ich das Gefühl hatte das es völlig unwichtig ist wo ich bin und was ich mache. Vielleicht ist das auch so, aber jetzt gerade habe ich das Gefühl etwas tun zu können das wichtig ist.
Und dann beginnen zwei Dinge an mir zu nagen.
Ich habe auf einmal das Gefühl das ich immer mehr für meine Freunde tue als sie für mich, bei mir hat sich in den letzten Wochen niemand gemeldet, vielleicht weil sie nicht bemerkt haben wie schlecht es mir geht oder weil es für sie nicht so wichtig ist.
Und dann wird mir langsam klar das es alles nur halb so groß herzig ist wie ich mir selbst Versuche einzureden. Ich mache das nicht nur für S. und M. ich habe jetzt einen Grund etwas zu organisieren, ich habe etwas das ich vorschieben kann, ich muss nicht zugeben wie sehr ich mich langweile, wie einsam ich bin, wie schwer mir im Moment alles fällt. Ich kann sagen das ich S. ablenken möchte, ich kann sagen das M. doch mal einen Abend mit seinen Jungs haben sollte und ich kann so tun als wäre es mir nicht so wichtig als wäre es mir nur wichtig zu helfen. Aber das stimmt nicht. Ich weiß das es nicht so ist, das ich mich hinter diesen Ausreden verstecke, das ich nicht so toll bin wie ich es nach außen vielleicht sein möchte. Das ich ihr nur helfe weil es mir selbst gerade ins Konzept passt das ich nicht besser bin als meine Freunde, das ich ihr vielleicht nicht helfen würde wenn ich gerade glücklich wäre. Das ich mich genauso Wochen lang nicht melden würde bei ihnen, wenn es ihnen schlecht geht, so wie sie es bei mir machen, vielleicht weil ich es nicht merke oder weil für mich meine eigene Zufriedenheit oder mein eigenes Glück wichtiger wären.
Und es ist verdammt bitter das einzusehen, es tut weh zu bemerken das ich mich in all der Zeit immer darüber aufgeregt habe aber im Grunde nicht anders bin. Der einzige Unterschied zwischen meinen Freunden und mir ist, sie sind die meiste Zeit glücklich oder wenigstens Zufrieden und ich bin die meiste Zeit unglücklich und vielleicht hin und wieder mal Zufrieden. Das ist der einzige Unterschied zwischen uns!
5.8.10 00:21


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung