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Continuity Fehler

Ich bin da, ich lebe und ich fühle es aber es erscheint mir so unwichtig, so unbedeutend. So als würde es keinen Unterschied machen was ich tue, wer ich bin oder wo ich bin. Völlig egal!
Die wenigsten Entscheidungen verändern wirklich alles, die wenigstens Entscheidungen sind so tief schürfend das sie wirklich das Leben verändern oder den Menschen der man ist. Aber ich habe den Wunsch das sich etwas Grundlegend ändert, nicht weil ich unzufrieden wäre oder unglücklich, sondern eher weil es mich langweilt, weil es mich ankotzt. Weil jeder Tag gleich zu sein scheint. Nicht schlecht und nicht gut, sie exestieren einfach nur. Ich exestiere einfach nur. Schule, Praktikum, Freunde... Immer das gleiche und es ist sowas von Tod Langweilig!
Jeden Tag die selben Gesichter, jedes Wochenende die selben Leute mit dennen man Dvd´s schaut oder in die selben Bar´s geht, die selben öden Aufgaben jeden Tag, das selbe simple Muster jeden Tag, das man so oder so ähnlich jetzt schon seit Jahren kennt. Mal wieder Sehnsucht nach etwas neuem, etwas das alles verändert, etwas das einen all die Dinge die man schon hundert mal gesehen hat in einen neuen Sicht sehen lässt. Ich dachte es würde für mich eine Welt zusammenbrechen wenn ich V. verliere, ich dachte ich würde zusammenbrechen. Aber so ist das nicht, meine Welt exestiert weiter, sie dreht sich und läuft und noch nicht einmal ich zerbreche, ich mache einfach so weiter als wäre nichts gewesen, so als hätte es sie, J. und unsere gemeinsame Zeit nicht gegeben. Es ist so als wäre ich damals nicht in M. verliebt gewesen und hätte mich nie von S. entfernt. Ich habe Erinnerungen an all diese Sachen, an die letzten drei Jahre aber es kommt mir so vor als wären sie nicht Real, wenn ich die Gegenwart betrachte, dann ist es so als hätte es diese drei Jahre nicht gegeben, als hätte ich diese drei Jahre damit verbracht zu träumen, während mein Leben vollkommen normal weiter gelaufen ist, so wie es gelaufen wäre ohne diesen Streit, ohne V. Ein völlig verrückter und riesiger Continuity Fehler. So als hätte ich die letzten drei Jahre im falschen Film verbracht und würde jetzt wieder in den richtigen, in meinen Film zurück geschickt,weil jemandem aufgefallen ist das ich dort wo ich war, vollkommen falsch war,obwohl ich mich dort richtig gefühlt habe. So als hätte jemand einige Szenen genommen und raus geschnitten und durch andere ersetzt, um dann einfach wieder die normalen, die Ursprünglichen Szenen hinten ran zusetzen. Aber so geht das doch nicht, das kann man doch nicht machen oder? So gibt das doch alles gar keinen Sinn. Wäre das hier ein Film, würde das Publikum Sprachlos dort sitzen und sich fragen wer diesen Mist angestellt hat aber für mich war es eine gute Zeit, nicht durch weg gut, nicht immer schön aber am Ende doch mit eine der besten Zeiten überhaupt.
1.5.10 14:35


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Zurück in der Schule

Mit Meggy quatschen und mit Ozan zusammen Witze machen. In der Schule sitzen und nachdenken müssen, schon irgendwie immer wieder komisch, nach 6 Wochen wieder zurück zu kommen. So als hätte es gar kein Praktikum gegeben, noch ein paar letzte Erfahrungen werden ausgetauscht aber sonst konzentrieren sich alle wieder auf die Schule. Für mich hat der Schulblock gleich mal super gestartet hab meinen Englischtest herausbekommen, beste Arbeit der Klasse. Man sollte dazu sagen das meine Klasse ziemlich schlecht ist und meine 10 Punkte zwar nicht schlecht sind aber auch nicht atemberaubend. Und morgen werd ich mir nen freien Nachmittag gönnen und Kunst einfach mal Kunst sein lassen und mich vom Nachmittagsuntericht befreien lassen. Ich hab keine Lust hin zu gehen und es ist sowieso nur Kunst was solls also?
Ich wollte Kunst nocht nicht mal haben, hatte mich für Musik entschieden aber, es musste ja unbedingt eingeführt werden das man die beiden Fächer Halbjährig hat. Aber es ist gut wieder da zu sein, wieder Schule zu haben, das hab ich echt vermisst. Einfach man selbst zu sein, irgendwie noch kindisch sein zu dürfen, weil man sich keine Gedanken machen muss darüber das man irgendwem als Vorbild dient. Ich vermisse die Kinder, keine Frage, sie sind süß und sie haben mich gemocht aber ich bin allgemein lieber unter gleichaltrigen. Mit Erwachsenen bin ich sowieso noch nie klar gekommen. Nicht das ich mich gegen sie auflehnen würde, unhöfflich wäre oder sonst was. Nein, Erwachsene mögen mich sogar, sie halten mich für Verantwortungsvoll und das ganze Zeug aber ich fühle mich nicht wohl in ihrer Gegenwart, ich Vertraue Erwachsenen nicht und Kinder sind ja ganz süß und aber es ist anstrengend immer ein Vorbild zu sein und nicht immer nur mit dem Argument zu kommen "Ich bin Erwachsen, ich darf das." Fand ich schon damals, als Kind, ziemlich dämlich diesen Spruch. Naja jetzt bin ich ja zurück in meiner Schule und das für die nächsten fünf Wochen.

3.5.10 18:16


Ich kann nicht mehr reden

Ich versuche mit ihr zu reden, aber es geht irgendwie nicht und ich neige dazu es mit der Zeit mit V. zu vergleichen. Weil es mit ihr so einfach war zu reden und weil sie Verstanden hat.
Aber jetzt ist das anders, es ist kompliziert zu reden. Es ist wie früher als ich einfach nicht wusste wie ich anfangen soll. Es ist nicht allgemein das Problem zu reden, ich sitze nicht still in der Ecke und sage nichts, ich rede viel. Über die Schule, über Freunde, über Bücher, Filme und Musik, über alles mögliche aber über mich rede ich nicht. Weil ich nicht weiß wie ich all das Ausdrücken soll, wie ich anfangen soll zu erzählen. Ich behalte wieder mal alles für mich, so wie früher, ok ich komme jetzt auch besser mit allem klar und es ist allgemein irgendwie leichter aber trotzdem wünschte ich mir wieder reden zu können. Ich versuche jetzt schon seit Wochen mit C. zu reden, aber meine Versuche scheitern schon alleine daran das sie keine Zeit hat, ich versuche sie anzurufen oder frage sie ob sie Zeit hat und ich kassiere eine Abfuhr nach der anderen und wenn sie dann doch mal Zeit hat dan lädt sie gleich  noch den Rest der Clique dazu ein, was ja an und für sich nicht schlimm ist aber meine Probleme ihnen allen Preis zu geben würde ich nie machen. Im einzelnen Vertraue ich zwar fast jedem von ihnen so viel das ich mit ihnen offen reden kann (abgesehen von C.´s Freund) aber wenn wir alle zusammen sind kann ich nicht einfach damit anfangen. Das kann ich einfach nicht, ich kriege es ja gerade so auf die Reihe mit einer Person ein wirklich ehrliches Gespräch zu führen, wie soll ich das dann mit 6 Leuten auf einmal schaffen?
Manchmal schaffe ich es zu Meggy ehrlich zu sein und mit ihr zu reden aber nicht immer, die meiste Zeit halte ich mich zurück. Wir kennen uns einfach viel zu wenig als das ich ihr alle meine Gefühle anvertrauen würde. Und genau in solchen Momenten vermisse ich V. noch mehr als ich es sowieso schon tue, weil sie mich Verstanden hat, weil ich bei ihr reden konnte und nie Probleme damit hatte einen anfang zu finden, es war so unglaublich einfach bei ihr offen zu sein und das vermisse ich, mehr noch als sie selbst, vermisse ich den Menschen den sie aus mir gemacht hat wenn sie in meiner nähe war. Ich war stärker, Selbstbewusster, Ausgeglichener. Ich weiß das klingt seltsam aber manche Menschen verändern einen einfach, sie geben einen die Sicherheit die man braucht und auf einmal ist man jemand ganz anderes und das kann im positiven oder im negativen sein, bei mir war es eine Veränderung zum positiven. Doch jetzt ist alles wieder wackelig und unsicher. Das macht mich echt fertig.

4.5.10 15:15


Ich hätte gerne Urlaub, Urlaub vom Leben!

Ich freue mich auf morgen, erst  mit Meggy zusammen Essen gehen und danach zusammen mit C. shoppen. Schon seit den Osterferien hatten Meggy und ich geplant endlich mal wieder zu dem Chinesen an unserer Schule zu gehen, so wie am anfang des Jahres. Aber bis jetzt haben wir es nicht geschafft, morgen dann endlich. Ich erinnere mich noch sehr gut an unser erstes Essen dort, uns sind regelmäßig vor Lachen die Stäbchen aus den Händen geflogen. Und vielleicht schaffe ich es sogar mal wieder  mich mit C. richtig zu Unterhalten, auch wenn sie niemals V. sein wird und auch wenn sie niemals verstehen wird wie ich mich fühle, wenigstens hätte ich mir dann mal den ganzen Müll von der Seele geredet. Wäre ja zumindest mal ein Anfang. Und scheiß egal was morgen ist, ich werde gute Laune haben, das hab ich beschlossen. Ich hab mich in den letzten Wochen oft genug mittelmäßig bis mies gefühlt und ich möchte endlich mal wieder einen Tag lang mich nur gut fühlen und über nichts nachdenken müssen. Ein einziger Tag an dem Vergangenheit, vergangen ist und ich über die nächsten Fünf Minuten als einzige Zukunftsgedanken nachdenke. Einfach nur mal frei sein von all den Dingen, die mir durch den Kopf gehen. Eigentlich müsste man Urlaub nehmen können, Urlaub nicht nur von dem ganzen Stress in der Schule, der schon nach 3 Tagen wieder einsetzt, sondern auch von den ganzen anderen kleinen Problemen die einen den Alltag versauen. Man müsste sich Urlaub nehmen können von seinen Gefühlen, vielleicht nicht von allen, aber zumindest von den negativen. Ich müsste Urlaub von meinen Gefühlsschwankungen nehmen, davon das ich V. vermisse und niemandem davon erzähle, von den ganzen Anforderungen die ich an mich selbst stelle und von diesen Gefühlen die mich so verunsichern, weil ich nicht weiß was sie mir sagen wollen. Aber was soll ich machen? Ich kann mir keinen Urlaub nehmen und davon rennen bringt auch nichts, denn egal wie schnell man läuft, es holt einen früher oder später immer wieder ein und reißt einen dann den Boden unter den Füßen weg und in den meisten Fällen fühlt es sich dann noch schlimmer an als vorher. Also muss ich irgendwie damit klar kommen, mit all den Dingen. Vielleicht hilft mir ja Morgen dabei.
5.5.10 19:52


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