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Wenn du die Melodie deines Herzens nicht mehr kennst...

Ich sehe mir "Skins" an und irgendwie ist das was ich dort sehe verdammt kompliziert und krank aber irgendwie passt es zu meinem inneren. Ich bin fasziniert und bleibe den ganzen Nachmittag vor dem Fernseher sitzen um mir eine Folge nach der anderen anzusehen und irgendwie lässt es mich ruhiger werden. Am Abend koche ich Spaghetti und trinke, Kräuterlikör, der wiederlich schmeckt aber ich spüle das ganze mit O-Saft herunter. Meine Geschwister sind schon vor einer ganzen weile gegangen. Ich sehe mir "Virgin Suicides" und "Engel und Joe" an und dann lege ich mich einfach auf meinen Fußboden und starre an die Decke, mittlerweile habe ich eine Flasche Sekt und den kompletten Kräuterlikör geleert. In meinem Kopf dreht sich alles und ich weine und dann ist der 1.1.2010!
Mit V. habe ich mich den kompletten Nachmittag über Kurzmitteilungen gestritten und in diesem Moment fühle ich mich so verdammt Einsam!
Die offizielle Version warum ich an Silvester nicht weg gegangen bin lautet: Ich war krank, mit Fieber im Bett gelegen! aber das ist nicht die Wahrheit. Die Wahrheit ist das ich nicht weg gehen konnte, das ich mich nicht dazu bewegen konnte raus zu gehen und so seltsam das auch klingt, es war nicht so schlecht! Ich habe mich zerbrochen gefühlt aber auf eine abgedrehte Art und weiße war es richtig, hat es sich richtig angefühlt. Besser zumindest als bei irgendwelchen Menschen zu sein, besser als in den letzten Jahren.
Ich weine in der letzten Zeit wieder viel, bin müde und Verzweifelt. Ich habe es gespürt, habe gewusst das es zurück kommen würde aber irgendwie habe ich dagegen angekämpft aber am Ende habe ich doch verloren. Angefangen hat alles als ich meine zweite Führercheinprüfung nicht bestanden habe, wann war das? Anfang Oktober irgendwann. Ich bin wieder Depressiv, es ist einfach zu viel für mich gewesen in den letzten drei Monaten, das Praktikum das mich fertig gemacht hat, die Noten in der Schule über die ich am Anfang so schockiert war weil aus einsern und zweiern auf einmal vierer geworden sind (mittlerweile bin ich wieder bei zweiern und dreiern aber am Anfang war es seltsam für mich so abzustürzen) Und dann der Streit mit V. und ich bräuchte sie, ich bräuchte jetzt meine beste Freundin aber sie ist nicht da und das sagt sie selbst aber ändern tut sie es nicht. Ich bin wieder dort wo ich nie wieder hin wollte.

2.1.10 19:11


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Die Angst vor dem Allein sein!

Schon als Kind hatte ich immer den selben Albtraum:
Ich bin vom Spielen nach Hause gekommen und in unserer Wohnung haben fremde Leute gewohnt. Ich stand dann auf meinem Balkon und eine Frau hat mir erzählt das meine Eltern weg gezogen sind.
Ich weiß nicht wann diese Albträume angefangen haben, ich weiß das ich noch sehr klein war, das ich dann immer die Leiter von meinem Doppelstockbett herunter geklettert bin, habe geschaut ob meine Schwester noch in ihrem Bett liegt und mich dann an die Schlafzimmertür meiner Eltern gestellt habe, die immer nur angelehnt war und wenn ich gehört habe wie sie ruhig geatmet haben und wie mein Vater leise geschnarcht hat dan hat es mich beruhigt, ich bin dort eine weile stehen geblieben und dann wieder in mein Bett gekrochen, aber diese Angst alleine gelassen zu werden blieb, ich habe meinen Kuscheltierhund, den ich damals noch für einen Bären hielt, genommen und ganz fest an mich gedrückt und leise geweint. Ich hatte diesen Traum sehr oft, ich bin älter geworden auch im Traum aber es war immer die selbe Situation und jedesmal wenn ich aufwache spüre ich diese Angst. Mittlerweile treibt sie  mich nicht mehr aus dem Bett, mittlerweile bleibe ich einfach liegen drücke ein Kissen an meine Brust, weine leise solange bis ich wieder einschlafe. Ich habe wenig Ahnung von Traumdeutung und diesem Zeug aber seitdem ich Psychologie habe bemerke ich wie ich mich selbst immer wieder analysiere, Theorien und Thesen die ich lerne auf mich selbst anwende und spricht dieser Traum nicht eigentlich für sich, das ich Angst vor dem allein sein habe, Angst davor habe das mich meine Eltern und auch andere Leute im Stich lassen. Und diese Angst kenne ich auch wenn ich wach bin. Ich habe schreckliche Angst davor allein gelassen zu werden, ich habe solche Angst vor der Einsamkeit. Und das ist wohl auch der Grund dafür das ich sobald sich jemand von mir entfernt anfange Panisch zu werden. Das ist der Grund warum viele meiner Freundschaften nicht sehr lange halten, besonders die Freundschaften die mir am meisten am Herzen liegen. Weil ich panische Angst bekomme wenn sich diese Menschen anderen zu wenden, wenn andere Leute auf einmal genauso wichtig sind wie ich, wenn sie anfangen weniger mit mir zu Unternehmen, aus welchen Gründen auch immer, dann steigt in mir diese Angst hoch die mich als kleines Kind mitten in der Nacht aus meinem Bett getrieben hat, um Minuten lang vor der Zimmtertür zu stehen, nur um zu wissen das meine Eltern noch da sind. Und diese Angst bringt mich dazu die dämlichsten Dinge zu machen, sie treibt mich dazu meinen Freunden Vorwürfe zu machen, sie ein zu engen und die Verletzte zu sein, so als hätten sie etwas schlimmes getann. Auf dauer vertreibt das die Menschen, die ich am meisten mag. Durch meine Angst vor der Einsamkeit schaffe ich erst meine Einsamkeit. Das ist mir in den letzten Tagen klar geworden, es war wie ein Bild das langsam vor meinem geistigen Auge erschienen ist, anfangs konnte ich nur die Konturen erkennen aber dann mit jeder Sekunde die ich mehr darüber nachgedacht habe, habe ich es deutlicher gesehen. Es ist das erste mal in meinem Leben das ich Verstehe warum etwas passiert, welche Rolle ich bei der ganzen Sache spiele. Ich habe nie Verstanden warum ich von so vielen Leuten verlassen wurde in meinem Leben und mit jedem Tag den ich Einsam war wurde meine Panik größer, wuchs die Angst. Aber jetzt sehe ich klar und deutlich vor mir was da schief läuft, es sind nicht die anderen, nicht hauptsächlich, es bin ich, die Fehler macht. Es macht mich traurig aber auf der anderen Seite bin ich froh darüber. Denn wenn ich weiß was ich Falsch mache kann ich es ändern. Ich habe in meiner Theraphie gelernt Fehler zu suchen, sie zu betrachten, zu analysieren und danach etwas neues aus diesem Fehler zu schaffen, mein eigenes Verhalten zu ändern. Zwar habe ich das nie alleine gemacht aber ich kenne das vorgehen, ich könnte es ihm Schlaf auswendig aufsagen und  das schwierigste daran ist immer gewesen den Fehler zu finden, die Betrachtung und die Analyse waren hart weil man sich Zwingen muss seine eigenen Fehler so genau zu betrachten wie man es lieber vermeiden würde aber wenn man sich einmal daran gewöhnt hat dann geht es. Und etwas neues zu schaffen war harte Arbeit aber ich wusste immer wo ich hinwollte und solange man das vor Augen hat schafft man es, ich habe es geschafft und das ganz alleine weil einem kein Therapeut der Welt dabei helfen kann, weil man es aus eigener Willenskraft schaffen muss. Also sollte mir das ganze jetzt auch gelingen, den Komplizierten, schweren Teil habe ich bereits hinter mir, jetzt kostet es mich nur noch Kraft, Überwindung und Disziplin.
3.1.10 16:56


Realitätsflucht

Die Tage fliesen an mir vorbei, ich tauche in andere Welten ab, ich lese und schreibe viel, sehe mir Filme an und lebe in einer anderen Realität. Ich höre viel Klassische Musik was eigentlich schon alles über meinen Zustand sagt. Ich lebe nicht mehr hier, ich bin irgendwo aber nicht dort wo ich eigentlich sein müsste. Mein Körper ist noch Anwesend aber mein Geist hat es vorgezogen in eine andere Welt zu fliehen, in eine Welt in der ich mich nicht mit meinen Realen Problemen auseinander setzen muss. Irgendwann zwischen Silvester und heute habe ich aufgegeben und bin davon gelaufen. Und damit geht es mir eigentlich ganz gut, solange ich nicht aufwachen muss, nur leider werde ich das tun müssen, am Donnerstag wenn ich wieder anfangen muss zu Arbeiten aber vielleicht tut mir das Arbeiten auch gut, es lenkt mich ab und die letzte Woche war ja auch ganz in Ordnung. Ach ich weiß nicht ich werde es am Ende ja sowieso sehen und ändern kann ich es ja sowieso nicht. Ich verabschiede mich für heute wieder aus der Realität, hier ist es mir zu kalt und ungemütlich.

5.1.10 18:45


Bla bla bla

Ich weiß nicht was ich sagen soll, weil mir die Worte fehlen. Weil alles was ich sagen könnte sich so lächerlich anhören würde und das was ich gerne sagen würde bringe ich einfach nich über die Lippen. Ich versuche Sätze zu bilden und Worte zu finden aber ich schaffe es nicht, sobald ich beginne über das Nachzudenken was in meinem Kopf herumwirbelt löst es sich auf, es ist wie Nebel den man einfach nicht zu fassen bekommt. Aber es fühlt sich nicht an wie Regen es ist schwer, wie Blei oder Beton. Ich habe meinen Anruf im Krankenhaus so lange vor mich hingeschoben eigentlich hatte ich vorgehabt noch vor Silvester dort anzurufen um nach zu Fragen wann ich Schicht habe, aber ich habe es jedes mal wieder und wieder verschoben, bis ich dann heute letztendlich anrufen musste. Ich weiß nicht warum aber ich hasse Telefonate. Nicht allgemein, ich telefoniere mit C. manchmal Stunden und auch bei V. habe ich kein Problem aber mit fremden oder Menschen die ich nicht sehr gut kenne rede ich nicht gern, ich weiß nie wie ich mich Ausdrücken soll, ich werde nervös und verspreche mich ständig. Aber es war ganz in Ordnung, ich hatte zum Glück einer der Schwestern am Telefon mit der ich gut zurecht komme und eine andere Sache über die ich wirklich Froh bin ich habe Spätschicht, d.h. ich muss mich nicht in der früh um vier aus dem Bett quälen sondern muss erst um halb zwei anfangen, dafür zwar bis halb zehn aber vielleicht habe ich ja Glück und es gibt viel zu tun oder es hat jemand mit mir zusammen Schicht mit dem es lustig wird. Und wenn es sind ja  nur zwei Tage und dann ist wieder Wochenende. C.´s 18 Geburtstag und J.´s 19! Eigentlich müsste ich es umdrehen, weil J. morgen und C. erst übermorgen Geburtstag hat aber egal. Auf C.´s Party freue ich mich, ich bin in den letzten Stunden damit beschäftigt an einem Fotoalbum für sie zu arbeiten, allerdings weiß ich noch nicht was ich ihr dazu schenke, ich werde morgen einfach etwas früher los fahren und zusehen das ich ihr noch ein schönes Geschenk besorge. J. möchte auch feiern, ich bin eingeladen allerdings weiß ich das nicht von ihr sondern von V. (schon schwach das sie mir nicht mal persönlich bescheid sagt.) und noch dazu habe ich zu hören bekommen das J. ja eigentlich weg gehen wollte aber dann könnte ich ja sowieso nicht mit gehen vielleicht hat sie sich ja wirklich für diese Variante entschieden und beschlossen mich dann gleich gar nicht einzuladen. Ach mir solls egal sein ich hätte sowieso keine Lust, denn falls sie doch etwas unternimmt bei dem ich dabei sein kann dürfte ich mir den ganzen Abend anhören das es hier oder dort bestimmt noch lustiger gewesen wäre oder aber sie würden es nicht aussprechen aber ihre Blicke würden Bände sprechen und ich kann mir echt schöneres Vorstellen. Es ist nicht schlimm nicht 18 zu sein, das schlimme daran ist das alle anderen 18 sind.

6.1.10 16:39


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